Archiv für die Kategorie 'Forum für Familien und Fortbildung'

IMG_0604_kleinEin Biathlon ohne Schnee zu jeder Jahreszeit und in jeder Umgebung … mit dieser Idee organisiert Oliver Domscheit von der Firma swod-shot vor allem jahreszeitlich und örtlich unabhängige Sportveranstaltungen. Aber der Nervenkitzel mit einem Gewehr zu schießen, erfasst auch schon Kinder und Jugendliche. Daher ermöglicht der Dortmunder auch unter 12jährigen das sportliche Schießen in Kombination mit Spiel und Bewegung zum Beispiel auf Kindergeburtstagen oder Schulfesten mit speziellen Lasergewehren. Mehr »

Kinderpalliativzentrum Datteln: Weiterbildungen 2013Unser Weiterbildungsprogramm für 2013 ist fertig. Wir freuen uns, Ihnen viele interessante Kurse anbieten zu können. Das Programm können Sie sich hier als PDF-Datei auf Ihren Rechner laden. Diesmal besonders interessant: Der neue Kurs “Gesprächskompetenz in schwierigen Situationen” (S. 14). Mehr »

Datteln, 07. Mai 2012. Knapp 100 Mediziner, Pflegende, Psychologen, Sozialarbeiter und Physiotherapeuten aus 26 Ländern weltweit treffen sich auf dem „2. International Multi-Professional Paediatric Palliative Care Course“ in Haltern am See. Der internationale Kongress dient dem fachlichen Austausch und der Vernetzung bei der Versorgung von Kindern mit lebensverkürzenden Erkrankungen (Palliativversorgung).

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen medizinisch-pflegerische als auch spirituelle und psychosoziale Inhalte wie z.B. der Umgang mit Trauer, Unterstützung der Angehörigen, Burn-Out Prävention für Mitarbeiter. In diesem Jahr werden auch gezielt Seminare für Führungskräfte aus dem Palliativbereich angeboten. Mehr »

„Forschung ist ja gar nicht nur anstrengend und trocken!“ stellten die 14 Teilnehmer aus unterschiedlichsten Berufsgruppen wie Medizin, Pflege, Psychologie und Pädagogik des neu eingerichteten Kurses Forschungswerkstatt Palliativversorgung am Kinderpalliativzentrum in Datteln überrascht fest. Die in der Praxis tätigen und in Forschungsfragen unerfahrenen Kursteilnehmer beschäftigten sich in der ersten Woche der Werkstatt mit ganz konkreten Fragen, die sich aus ihrem praktischen Arbeitsalltag in palliativen Einrichtungen ergeben haben und bei denen sie mit eigenen Recherchen nicht weiter kamen. „Ich hätte nicht gedacht, dass mir als Praktiker Forschung so viel Spaß machen und mir so viel bringen kann“, war eine durchgehende Erfahrung dieser ersten Veranstaltungswoche.

Die Forschungswerkstatt Palliativversorgung hat das Ziel, Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens zu vermitteln und die Teilnehmer bei der Durchführung eines eigenen Forschungsprojektes zu begleiten und zu unterstützen. Der besondere Reiz liegt darin, dass Vorerfahrungen im wissenschaftlichen Arbeiten für die Teilnahme an diesem Kurs nicht erforderlich sind! Der Theorieunterricht ist so gestaltet, dass die Teilnehmer das notwendige Wissen selbst erarbeiten.

Die in der Forschungswerkstatt Palliativversorgung bearbeiteten Inhalte ergaben sich aus dem konkreten, klinischen Alltag der Kursteilnehmer. Denn in der Versorgung  zeigen sich immer wieder Grenzen des Wissens, stellen sich Fragen, die sie auch im persönlichen Fachgespräch, oder durch das Studium des Internets, von Büchern und Zeitschriften nicht beantworten können, weil sie bislang nicht erforscht wurden. Die in der Werkstatt bearbeiteten Inhalte sind daher mannigfaltig und reichen von der Evaluation von Weiterbildungsveranstaltungen bis zur Beschreibung des speziellen Versorgungsbedarfs für Palliativpatienten.

Insgesamt erstreckt sich der Kurs über eine Dauer von 18 Monaten. In dieser Zeit finden vier Kurswochen in Datteln statt. In dieser ersten Woche haben sich die Teilnehmer zunächst damit befasst, ein relevantes und innovatives Forschungsthema zu finden. Zudem wurden methodische Grundlagen vermittelt, so dass die Teilnehmer bereits zum Ende der ersten Woche vorläufige Projektskizzen ausarbeiten konnten.

In den kommenden Kurswochen wird mit den Teilnehmern erarbeitet, wie Daten erfasst und ausgewertet werden und wie ein Manuskript geschrieben wird. Parallel wird das eigene Forschungsprojekt weiter vorangebracht. Dabei werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von jeweils einem Mentor betreut.

Die Forschungswerkstatt Palliativversorgung der Universität Witten/Herdecke wird von der Robert Bosch Stiftung umfangreich gefördert. Kooperationspartner dieses Projektes sind die Herausgeber der Fachzeitschriften „DER SCHMERZ“ und „ZEITSCHRIFT FÜR PALLIATIVMEDIZIN“, Prof. Dr. Lukas Radbruch und Prof. Dr. Friedemann Nauck.