15 Jahre – 15 Menschen: Im Jahr 2025 feiert das Kinderpalliativzentrum Datteln sein 15-jähriges Jubiläum. In diesem Rahmen erschien im Sommer die erste Ausgabe unseres neuen Magazin “BLICKWECHSEL”, in dem 15 Menschen unsere Geschichte erzählen. Alle Menschen in dieser Interviewreihe stehen stellvertretend für unser gesamtes Team!

Ohne sie läuft nichts – zuverlässig und mit großem Herz sind die Stationshilfen ein unverzichtbarer Teil des Teams am Kinderpalliativzentrum. Tanja und ihre Kolleginnen sorgen wunderbar dafür, dass der Alltag auf der Station funktioniert: Sie halten die Zimmer sauber, kümmern sich um Ordnung und Hygiene und sind immer da, wo gerade Hilfe gebraucht wird – oft im Hintergrund, aber immer mit enormer Wirkung.
Bist du eine gute Fee? Oh, da musst du wohl besser andere befragen. Auf jeden Fall mache ich meine Arbeit sehr gern. Ich find es wichtig, bei der Arbeit zufrieden zu sein. Sonst wäre ich nicht hier.
Was macht dir am meisten Spaß dabei? Ich finde es schön, mit den Familien in Kontakt zu kommen, wenn sie z. B. im Lebensraum zum Mittagessen zusammenkommen oder auch sonst zwischendurch. Ich lerne viele verschiedene Charaktere kennen. Meine Arbeit wird wertgeschätzt. Und es ist schön, wenn ich und meine Kolleginnen den Pflegenden Arbeit abnehmen können. Umgekehrt ist das auch so. Wenn ich Hilfe brauche, sind sie auch da, zum Beispiel wenn wir an einem Tag mehrere Entlassungen gleichzeitig haben und neben den Zimmern der Kinder dann auch die Elternzimmer schnell wieder bezugsfertig sein müssen. Das ist ein Hand-in-Hand-Arbeiten.
Sprichst du oft mit den Eltern und Kindern? Ja, die Eltern oder auch Geschwister erzählen mir tatsächlich oft etwas. Ich glaube, es tut ihnen gut, zwischendurch auch einfach mal ein bisschen quatschen zu können. Da geht´s dann nicht um Medizinisches, sondern um ganz normal Zwischenmenschliches. Viele Familien kommen ja öfter, da kennt man sich dann auch und fasst Vertrauen. Das finde ich sehr schön.
Was macht den Lebensraum so lebenswert? Eine Menge! Der Lebensraum ist für alle da, er ist wohnlich, alles ist fast ein bisschen wie zuhause. Hier können die Familien die Seele baumeln lassen und sich austauschen. Denn andere Eltern verstehen einen sicher am besten, wenn man über seine eigene Situation spricht.
Unser Jubiläums-Magazin “BLICKWECHSEL”