Wir sind auf Kurs! Richtfest ein voller Erfolg

v.l.n.r.: Prof. Dr. Michael Paulussen, Ärztlicher Direktor der Vestischen Kinder- und Jugendklinik – Universität Witten/Herdecke; Pfarrer Dr. Carsten Roeger, Kirchenvorstandsvorsitzender St. Peter Waltrop, Gesellschafter der Vestischen Caritas Kliniken GmbH;  André Dora, Bürgermeister Stadt Datteln; Pfarrer Heinrich Plaßmann, Kirchenvorstandsvorsitzender St. Amandus, Gesellschafter der Vestischen Caritas Kliniken GmbH;  Dr. Thomas Hölscher, Vorsitzender des Aufsichtsrats Vestische Caritas Kliniken GmbH;  Inka Bause, Moderatorin, Patin RTL Spendenmarathon; Gesundheitsminister NRW Karl-Josef Laumann;  Prof. Dr. Boris Zernikow, Leiter des Kinderpalliativzentrums;  Thomas Pliquett, Kaufmännischer Direktor der Vestischen Kinder- und Jugendklinik und der Kinderheilstätte;  Tobias Schwarz, Architekt, LUDES Architekten – Ingenieure GmbH, Recklinghausen

Nach nur neun Monaten Bauzeit und trotz Corona-Pandemie zu 100% im Zeitplan – Zeit für´s Richtfest! Mit rund 160 Gästen feierten wir in einem Festzelt auf dem Klinikgelände mit einer gut zweistündigen Veranstaltung den Baufortschritt.

Minister Laumann lobt menschliches Miteinander

Über das Kommen unseres Ehrengastes Karl-Josef Laumann haben wir uns sehr gefreut. Der NRW-Gesundheitsminister hob in seiner Rede die Kreativität und Umsetzungsstärke der Kinderklinik unter Leitung des Geschäftsführers Andreas Wachtel hervor. Neben dem Willen, Projekte auch gegen Widerstände voranzutreiben, seien es laut Laumann auch gerade das menschlich engagierte Miteinander und die Herzenswärme, die die Mitarbeiter:innen der Kinderklinik und des Kinderpalliativzentrums auszeichneten. Das Land NRW (Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales) fördert das ambitionierte Bauprojekt mit einer Fördersumme von 6,5 Millionen Euro.

Charmant, kompetent und erfrischend führte Inka Bause durch das Programm. Die Moderatorin begleitet das Kinderpalliativzentrum und uns seit seiner Gründung im Jahr 2010 als Schirmherrin: „Ich freue mich so, an diesem so wichtigen Tag für die Klinik hier sein zu können!“ Die Wiedersehensfreude war groß auf beiden Seiten. Zusammen mit Prof. Dr. Boris Zernikow, Leiter des Kinderpalliativzentrums, und Prof. Dr. Michael Paulussen, Ärztlicher Direktor der Vestischen Kinder- und Jugendklinik gestaltete Inka Bause die kurzweilige Veranstaltung. Sie ist zudem Patin des RTL-Spendenmarathons 2020. Mit 1 Million Euro trägt auch der Spendenmarathon zur Finanzierung des Bauprojektes bei. Pandemiebedingt sind die ursprünglich kalkulierten Baukosten des LichtHafens in Höhe von 7,5 Mio. € auf nunmehr knapp 10 Mio. € gestiegen. Diese Finanzierungslücke stellt die Vestische Kinder- und Jugendklinik vor große Herausforderungen: „Wir hoffen hier auf weitere Unterstützung von Unternehmen und aus der Bevölkerung“, zeigt sich Prof. Dr. Paulussen trotz aller Hürden zuversichtlich.

Politik und Medizin sind sich einig

Zwei Podiumsrunden behandelten die Fragen, welchen Stellenwert Familien mit chronisch schwerkranken Kindern in Gesellschaft und Einrichtungen der katholischen Kirche haben und welche medizinische Versorgung sie benötigen. Podiumsteilnehmer:innen waren neben Landrat Bodo Klimpel der Dattelner Bürgermeister André Dora, der Aufsichtsratsvorsitzende der Vestischen Caritas-Kliniken GmbH Dr. Thomas Hölscher und Thomas Pliquett, kaufmännischer Direktor der Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln sowie Frau Prof. Dr. Roll (Chefärztin Neonatologie & Intensivmedizin), Pia Zurmühlen (Pflegedirektorin Vestische Kinder- und Jugendklinik), Prof. Dr. Jochen Hubertus (Kinder- und Jugendklinik Marienhospital Witten, Direktor der Klinik für Kinderchirurgie), Prof. Dr. Joachim Jackowski (Universität Witten/Herdecke, Lehrstuhl für Zahnärztliche Chirurgie und Poliklinische Ambulanz) und Dr. Lutz Schreiber (Klinikum Vest Recklinghausen, leitender Arzt Kinderneurochirurgie). Neben der Relevanz für betroffene Kinder, Jugendliche und ihre Familien betonten die Podiumsteilnehmer:innen mehrfach, dass die Kinderklinik Datteln mit ihrem umfassenden Versorgungsangebot, bald bereichert um den neuen LichtHafen, einen unverzichtbaren Baustein für den Gesundheitsstandort NRW darstellt. Die Kinder- und Jugendklinik zählt in Datteln zu einem der größten Arbeitgeber.

Hochmodern und auf die Bedürfnisse der Familien ausgerichtet

Professor Zernikow und Oberarzt Dr. Georg Rellensmann führten auf einer großen Leinwand live eine 3D-Animation vor, die Einblicke in die visionäre architektonische Planung des LichtHafens gab. Er wird eine von Tageslicht durchflutete warme und helle Atmosphäre sowohl für die externen Operateur:innen, die Mitarbeiter:innen als auch für die Patient:innen und ihre Familie ausstrahlen. Großformatige, farbenfrohe Kunstwerke in den Fluren und in den Operationsräumen sorgen zusätzlich für Stress- und Angstreduktion bei den jungen Patient:innen. Die Wege von der Kinderpalliativstation bzw. von den Stationen der Klinik in den OP und zurück werden äußerst kurz sein. Eltern können ihre Kinder bis kurz vor den OP begleiten.

Eltern betroffener Kinder sind erleichtert und freuen sich auf den LichtHafen

Eltern schwerstkranker Kinder, die zum Teil seit Jahren immer wieder auf der Kinderpalliativstation Lichtblicke versorgt werden, kamen auf dem Richtfest des LichtHafens ebenfalls zu Wort. In einem Filmbeitrag gaben sie emotionale Einblicke in ihre Lebenssituation und berichteten von den großen Herausforderungen für ihre Familien. Mit Freude blicken sie der Eröffnung des LichtHafens entgegen. Das neue Operationszentrum wird viele Erleichterungen für ihre Kinder und sie schaffen. Nach dem traditionellen Richtspruch, den der Architekt Tobias Schwarz von LUDES Architekten, Recklinghausen, sprach, klang das Richtfest mit Häppchen, Getränken, Gesprächen und Führungen über die 1.300m²-große Baustelle aus. Das Richtfest läutet zudem die Zielgerade ein: Im Herbst dieses Jahres soll der LichtHafen erstmals seine Türen öffnen. Fortan wird er Familien dann das bieten, was sie so dringend benötigen – die optimale Versorgung ihres schwerkranken Kindes aus einer Hand, wenn ein Eingriff notwendig wird.

Die Vorfreude ist groß auf das, was künftig bei uns möglich sein wird!

 

Auch die WDR Lokalzeit Dortmund hat über den LichtHafen berichtet:

Richtfest der Erweiterung der Kinderpalliativstation in Datteln, Lokalzeit vom 31.3.2022

Innenausbau kann starten

Blick auf die VKJK

Der Bau des neuen Operationszentrums ist in vollem Gange. Wie ist der derzeitige Stand ?

Am LichtHafen konnten die Rohbauarbeiten Mitte November abgeschlossen werden. Bei einer gemeinsamen Begehung der neuen Räumlichkeiten zeigt Prof. Boris Zernikow Stefan Rundholz, Geschäftsführer der Bauunternehmung Rundholz, wo die neue Gangway zur Klinik entstehen wird. Der Baukran, an dem das neue Logo des LichtHafens schwenkt, wird zum Jahreswechsel demontiert. Ende November haben die Dachdecker ihre Arbeit aufgenommen. Leider können nicht alle Tätigkeiten planmäßig erfolgen. Aktuelle Lieferengpässe aufgrund der Corona-Pandemie verzögern beispielsweise die Dämmung der Decken. Insgesamt spüren wir eine erhebliche Kostenexplosion: pandemiebedingt steigen die Materialkosten enorm, Lieferengpässe entstehen.  Parallel startete Ende November auch bereits der Innenausbau: verschiedene Gewerke wie Trockenbau, Heizung, Lüftung, Sanitär und Elektro haben mit der Rohinstallation begonnen. Richtig spannend wird es dann für die jungen Patient:innen auf dem Weg zum Haupteingang der Kinderklinik ab März. Dann nämlich wird die Stahlverbindungsbrücke vom LichtHafen zur gegenüberliegenden Intensivstation montiert.

Der März 2022 wird darüber hinaus ein ereignisreicher Monat – am 31.3. feiern wir Richtfest! Karl-Josef Laumann, der NRW Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales und Moderatorin Inka Bause, unsere Schirmherrin und RTL-Spendenmarathon-Botschafterin, haben ihr Kommen bereits zugesagt. Gerne möchten wir auch der Öffentlichkeit nach Fertigstellung des LichtHafens dessen neue Räumlichkeiten präsentieren. Die Eröffnung ist für den Herbst 2022 geplant, ein konkretes Datum steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.

Station Lichtblicke kehrt zurück

Fast vier Monate war die Station Lichtblicke zu Gast auf der frisch renovierten Aufnahmestation im Haupthaus der Vestischen Kinder- und Jugendklinik. Heute hieß es für das Lichtblicke-Team und die Patient:innenfamilien erneut „Koffer packen“. Gerade rechtzeitig vor der befürchteten Erkältungswelle kann die Aufnahmestation des Hauses nun wieder voll und ganz ihrem eigentlichen Zweck dienen.

Auf der Station Lichtblicke im Kinderpalliativzentrum warten frisch renovierte Räume auf die Patient:innen. Die alten Holzmöbel waren in die Jahre gekommen und sind nun durch frische weiße Möbel ersetzt worden. An den Zimmerdecken laden farbenfrohe Muster die Kinder zum Betrachten ein. Noch wird es ein wenig dauern, bis alles wieder an seinem gewohnten Platz ist. Dann können auch wieder unsere tierischen Mitbewohner in ihr großes Aquarium zurückkehren.

 

Fertigstellung des LichtHafen-Rohbaus in Sichtweite

Seit Anfang Juli herrscht Hochbetrieb auf der Großbaustelle an der Vestischen Kinder- und Jugendklinik in Datteln: mit dem LichtHafen entsteht derzeit direkt über der Kinderpalliativstation ein `Operationszentrum für Junge Menschen mit Komplex Chronischen Erkrankungen´.

Wie geht es am Bau des neuen Operationszentrums voran? Diese Woche nahm der Bauleiter des LichtHafens, Architekt Sebastian Jahnke, Professor Zernikow mit auf`s Dach des Kinderpalliativzentrums – mit guten Aussichten!

In rund drei Wochen, so der Plan, werden die Rohbauarbeiten abgeschlossen sein. Dann ist die lärmintensivste Phase erst einmal vorüber. Auch das Kinderpalliativteam kann dann mit den Patient:innen wieder zurückkehren auf die Station Lichtblicke. Die Arbeiten dort laufen noch, doch vieles ist bereits geschafft. Die meisten Malerarbeiten sind erledigt. Die Vorfreude auf den Umzug zurück auf die frisch renovierte Station ist groß, wenngleich dieser auch wieder eine große logistische und organisatorische Herausforderung bedeutet. Die Eröffnung des LichtHafens ist für den Herbst 2022 geplant.

Neben kinderchirurgischen oder neurochirurgischen Operationen sollen im neuen Operationszentrum künftig auch zahnmedizinische Eingriffe erfolgen. Viele der jungen Patient:innen benötigen schon bei kleineren Eingriffen an den Zähnen eine Narkose. Der regelmäßige Gang zum Zahnarzt, wie ihn gesunde Kinder kennen, ist für diese Patient:innen nicht ohne weiteres möglich. Künftig werden nun die speziell ausbildeten Zahnärzt:innen vor Ort in Datteln Eingriffe vornehmen können. Diese werden die Kinder weit weniger belasten, wenn die Anfahrtswege wegfallen. Auch die spezielle Schmerztherapie nach Operationen wird auf der Kinderpalliativstation Lichtblicke nach Fertigstellung des neuen OP-Zentrums eine wichtige Rolle spielen.

 

Kräftige Finanzspritze der Rotarier aus Recklinghausen

Warum die Kinderklinik den LichtHafen überhaupt braucht und baut, hatten die Rotarier Anfang des Jahres persönlich erfahren: Professor Dr. Boris Zernikow, der Leiter des Kinderpalliativzentrums, folgte der Einladung des seit 1954 bestehenden Clubs nach Recklinghausen.

Diese war auf Initiative des Rotariers Dr. Michael Ludes erfolgt, Geschäftsführer der LUDES  Architekten – Ingenieure GmbH, welche den  LichtHafen errichtet. Professor Zernikow stellte den Mitgliedern persönlich das Kinderpalliativzentrum und die Idee des neuen Operationszentrums an der Kinderklinik vor. „Zutiefst beeindruckend, was das Kinderpalliativteam um Professor Zernikow seit elf Jahren in Datteln leistet, da waren wir uns alle einig“, findet Rotarier-Präsident Martin Jepkens  bei seinem Gegenbesuch in Datteln in dieser Woche anerkennende Worte. „Dass wir als Rotarier mit unseren rund 60 Mitgliedern helfen möchten, ein so sinnvolles Bauprojekt wie den LichtHafen konkret zu unterstützen, stand schnell fest. Es ist gut, wenn die jungen Patienten künftig direkt vor Ort operiert werden können. Mit dem LichtHafen gewinnt unsere lebenswerte Region zudem weiter an Bedeutung.“ Seit nunmehr 67 Jahren fördert der traditionsreiche Rotary-Club Recklinghausen soziale und kulturelle Projekte in Recklinghausen und der Region.

Professor Zernikow durfte sich stellvertretend für die Klinik über eine Spende in Höhe von 50.000 Euro für den LichtHafen freuen. Diese großartige Summe hatten der Rotary-Club, die eng mit ihm kooperierende Engel-Stiftung und allen voran einzelne Mitglieder maßgeblich gemeinsam zusammengetragen. „Wir sind Ihnen sehr dankbar für diese Spende. Mit ihr leisten Sie einen wichtigen Beitrag, den `LichtHafen´ hier bei uns Wirklichkeit werden zu lassen“, blickt der Chefarzt hoffnungsvoll in die Zukunft.

v.l.n.r. im Bild: Martin Jepkens, Dr. Reiner Groh, Prof. Boris Zernikow, Dr. Michael Ludes, Klaus Ludes, Nicole Sasse

Neues LichtHafen-Logo vorgestellt

(v.l.n.r.): Prof. Dr. Claudia Roll , Prof. Dr. Boris Zernikow, Prof. Dr. Kevin Rostásy , Prof. Dr. Michael Paulussen

Seit einigen Tagen weht oben am Baukran eine neue Fahne im Wind: sie zeigt das neue Logo des LichtHafens.

Bevor ein Mitarbeiter der Firma Rundholz die Fahne für uns oben am Baukran aufzog, präsentierten der Ärztliche Direktor der Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln, Prof. Dr. Michael Paulussen (Allgemeine Pädiatrie, Onkologie und Hämatologie, Immunologie, Kardiologie, Medizinischer Kinderschutz, Pneumologie, Rheumatologie und Gastroenterologie) und die Chefärt:innen Prof. Dr. Claudia Roll (Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin, Perinatalzentrum), Prof. Dr. Kevin Rostásy (Neuropädiatrie und Entwicklungsneurologie) und Prof. Dr. Boris Zernikow (Pädiatrische Palliativmedizin, Psychosomatik und Kinderschmerztherapie) das Logo vor dem Schiff auf dem Klinikgelände.

Warum das neue Operationszentrum LichtHafen heißt und was die Namensgebung mit Datteln zu tun hat, erzählt Prof. Zernikow in einem kurzen Videobeitrag.

 

Es geht voran …

In den letzten beiden Wochen ist das Bauvorhaben für alle sichtlich „gewachsen“.  Die Schalungs- und Bewehrungsarbeiten an den aufgehenden Wänden und Stützen haben begonnen, so dass die 2. Etage in Teilen schon gut sichtbar wird. In den nächsten drei Wochen werden diese Arbeiten  für die aufgehenden Wände und Stützen fortgeführt, bis dann die „neue“ Stahlbetondecke der OP-Abteilung fertiggestellt wird. Derweil laufen auf der Station Lichtblicke die umfangreichen Renovierungsarbeiten ebenso auf Hochtouren.

Der LichtHafen nimmt Form an

Die ersten Wochen auf der Baustelle sind vergangen und es geht gut voran: nun wartet das Kinderpalliativzentrum – mittlerweile komplett eingerüstet – auf die nächsten Schritte. Seit ein paar Tagen errichten Bauarbeitende die Verschalung der Betonwände. Die 3. Etage lässt sich also schon gut erahnen!

Und auch drinnen ist schon einiges im Gange, die Renovierung der Station Lichtblicke ist gestartet. In den nächsten Wochen entsteht hier unter anderem ein spezielles „Verbandszimmer“. Dieses wird für Patient:innen benötigt, die an Epidermolysis bullosa (kurz: EB) leiden. Das Kinderpalliativzentrum gehört zu den wenigen Einrichtungen in Deutschland, die auf die Behandlung dieser seltenen, genetisch bedingten und bisher nicht heilbaren Hauterkrankung spezialisiert ist. Weil die Haut der betroffenen Patient:innen so empfindlich wie ein Schmetterlingsflügel ist, entstand die Bezeichnung Schmetterlingskrankheit. Selbst kleine Berührungen oder Verletzungen können dazu führen, dass sich Blasen bilden und die Haut ablöst. Bei einigen Formen der EB sind auch die Schleimhäute mit betroffen Immer wieder sind aufwändige und schmerzhafte Verbandswechsel nötig, die emotional sehr belasten können und die Lebensqualität beeinträchtigen.

Das neue Verbandszimmer auf der Station Lichtblicke wird mit hoch technisiertem medizinischem Gerät ausgestattet, um Kinder mit einer schweren Form von EB bestmöglich versorgen zu können. Wir sind sehr dankbar, dass die Interessengemeinschaft EB e.V. Debra Deutschland die Umsetzung dieses wichtigen Bauvorhabens maßgeblich mit einer Förderung unterstützt. Der Selbsthilfeverein hatte über den RTL Spendenmarathon 2019 mit Schirmherrin Victoria Swarowksi um Spenden für das Projekt geworben.

Derweil hat sich das Stationsteam auf der 1a mit seinen Patient:innen gut eingelebt. Gespannt wird von hier aus der Baufortschritt beobachtet. Ende Oktober, so der Plan, ziehen dann alle wieder zurück auf die frisch renovierte Station Lichtblicke.

 

Die Station Lichtblicke zieht um

Die Atmosphäre auf der Station Lichtblicke ist so ganz anders als sonst. Es herrscht emsiges Treiben, die letzten Schubladen werden ausgeräumt, medizinisches Gerät verstaut und Kisten gepackt. Und auch die Patient:innen und ihre Eltern werden auf den Umzug auf die Station 1a im Haupthaus vorbereitet.

Der Umzug ist eine logistische Herausforderung, die Stationsleiterin Sr. Nicole fest im Griff hat. Wenn alle den Weg ins Haupthaus gemeistert haben, kann es losgehen mit den Renovierungs- und Umbauarbeiten auf der Station Lichtblicke. Ein halbes Jahr ist dafür Zeit, dann wird die bereits frisch renovierte Station 1a wieder als Aufnahmestation der Klinik gebraucht.

Und auch oben auf dem Kinderpalliativzentrum geht es weiter. Die Begrünung des Flachdachs wird gerade entfernt. Dazu wurde extra mit dem Kran ein kleiner Bagger auf das Dach gehoben. Da kommt ganz schön etwas zusammen. Wenn das Dach freigelegt ist, kann es mit dem Bau losgehen. Wir sind gespannt …

 

Es geht los: der LichtHafen kommt

Nun endlich startet der Erweiterungsbau mit eigenem OP-Trakt für auf dem Dach des Kinderpalliativzentrums. Warum der ´LichtHafen´ überhaupt dringend gebraucht wird, wieso er also gebaut wird, und was genau es damit auf sich hat, zeigen wir Ihnen in den nächsten Wochen und Monaten hier in Aktuelles unter der Rubrik „Der LichtHafen kommt“.

Hier schon einmal die ersten Eindrücke – in diesen Tagen wird die Baustelle eingerichtet. Nicht mehr zu übersehen, denn Bagger, Gerüststangen und allerlei sonstiges Material machen sich schon einmal auf dem Rasen zwischen dem Haupthaus der Klinik und der Station Lichtblicke breit.

Nächste Woche wird der Kran aufgestellt, dann geht es so richtig los! Wir sind gespannt und ein bisschen aufgeregt und freuen uns, wenn Sie uns während der Bauphase hier oder bei uns in den Sozialen Medien begleiten.

Unser Kurzfilm – Lichtblicke 2.0

Bislang müssen die Patienten der Kinderpalliativstation Lichtblicke an der Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln für operative Eingriffe in andere Häuser verlegt werden. Das soll sich ändern!

Dank einer Förderung des Landes NRW wird ein Erweiterungsbau auf dem Dach des Kinderpalliativzentrums entstehen. Er sieht eine operative Einheit für die bedarfsgerechte Versorgung von jungen Patienten mit schweren seltenen Erkrankungen vor. Dies betrifft Patienten der Kinderpalliativstation ebenso wie Kinder, die in anderen Fachabteilungen der Klinik betreut werden. Wir starten hiermit durch in eine neue Zukunft für unsere Patienten. Die Spezialisten kommen zum Kind und nicht das Kind zum Spezialisten!