Eine Möwe sieht man nicht alle Tage über unseren Stationsflur stapfen. Am Weltkindertag war genau das der Fall. Und sie kam nicht allein: Maxi war natürlich auch dabei. Bühne frei also für die zwei im Lebensraum!
Florian Albers, Tamara Albers und Michael Baute vom Dattelner Katielli Theater hatten uns angeboten, unseren Patient:innen und Familien eine Freude zu machen. Nach ihrer Vorstellung von „Maxi und Möwe – endlich Meer“ brachten die drei Ausschnitte aus ihrem interaktiven Familienmusical für Kinder ab drei Jahren bei uns im Lebensraum, unserem Begegnungszimmer auf der Station Lichtblicke, auf die Bühne. Neben unseren Patient:innen, ihren Geschwistern und Familien konnten auch Kinder von anderen Stationen kommen.
Dann ging die Reise los. Und bei „Maxi und Möwe“ wird nicht einfach nur zugeschaut: Die Kinder konnten mitmachen und Teil des Abenteuers werden. Gemeinsam wurde gesungen, gelacht und aufgepasst, dass niemand sich die Füße an der heißen Vulkanlava verbrennt. Mit viel Fantasie, Musik und liebevoll gestalteten Figuren schafften die drei einen Nachmittag, der für ein Stück Leichtigkeit im Stationsalltag sorgte. Der Alltag mit einem schwerstkranken Kind ist häufig von medizinischer Versorgung, Terminen und Sorgen geprägt. Auch während eines Aufenthalts bei uns bleibt vieles davon präsent. Umso schöner sind Momente, in denen etwas anderes Raum bekommt und Familien gemeinsam etwas erleben und genießen können.