Psychologie

Die Diagnose einer lebenslimitierenden Erkrankung eines Kindes erschüttert die gesamte Familie und bringt sie aus ihrem Gleichgewicht. Psychologische Begleitung unterstützt die Familie darin, Kontakt zu sich selbst zu finden, ihre eigenen Ressourcen zu entfalten, mit der Erkrankung umzugehen und einen gemeinsamen Alltag zu leben.

Die Balance finden

Die Belastung der Eltern ist sowohl körperlich als auch seelisch sehr hoch. Soziale Kontakte rücken wegen des hohen Pflegeaufwandes des Kindes in den Hintergrund. Häufig scheuen Freunde und Bekannte die Konfrontation mit Leiden, Sterben und Tod. Der hohe pflegerische Aufwand belastet die Eltern nicht nur körperlich, sondern stellt sie  auch vor große finanzielle Herausforderungen. Geschwisterkinder fühlen sich oft ausgegrenzt und auch die Großeltern sind betroffen, wenn sie ihre Kinder und Enkel leiden sehen. Die psychologische Begleitung hilft, Gefühlen Raum zu geben und Sorgen, Ängste und Konflikte offen aussprechen zu können. Gemeinsam mit der Familie werden passende Hilfsmöglichkeiten erarbeitet.

Begleitung in Krisenzeiten

Welche Bedürfnisse hat das erkrankte Kind, der Bruder oder die Schwester, und wie geht es den Eltern? Nicht immer stehen die unterschiedlichen Anliegen im Einklang miteinander. Gemeinsam mit der Familie machen sich unsere Psychologinnen auf den Weg, Ressourcen aufzudecken und zu stärken. Sie helfen der Familie, ein verlässliches Netzwerk mit professionellen Helfern aufzubauen. Dabei drängen sie nichts auf, die Familie gibt das Tempo vor. Nur so kann der Transfer nach Hause gut gelingen.