Viermal im Jahr findet sich das SAPV-Team zu einem Teamtag mit einem unterschiedlichen Schwerpunkt zusammen. Anfang September besuchten die Kolleg:innen nun gemeinsam das Bestattungshaus Strauß Rousseau in Dortmund. Auf den 1. Blick sicher ein recht ungewöhnlicher Teamtag. Doch Leben und Tod sind untrennbar miteinander verbunden. Und darum beschäftigten sich die Kolleg:innen bewusst gemeinsam damit, was genau passiert, wenn ein Mensch verstirbt und an die Bestatterin oder den Bestatter übergeben wird.
Für die Kolleg:innen war es eine Bereicherung zu erfahren, wie deren Arbeit mit ihrer eigenen ineinander übergeht. Carsten Strauß nahm unser Team sehr herzlich in Empfang. Der Bestatter zeigte und erklärte ihm sehr eindrücklich, was zu seinem breiten Aufgabengebiet gehört. Dieses geht weit über die eigentliche Bestattung hinaus. In den Räumlichkeiten des Bestattungshauses und auch im Krematorium erlebten die Kolleg:innen, mit wie viel Würde und Herzlichkeit die Menschen hier arbeiten – auch über das Versterben hinaus. Es war für alle ein sehr besonderer und beeindruckender Tag. Und: Die Eindrücke, das Wissen und der Austausch darüber unterstützen unser Team auch in seiner Arbeit. All dies ist für die Begleitung einer Familie hilfreich, die sich mit dem Sterben ihres Kindes auseinandersetzt.