Beiträge

Fußballnachmittag im Signal Iduna Park

SisBroJekt im BVB Signal Iduna Park

Hautnah erlebten die Kinder und Jugendlichen, die am Geschwisterprojekt SisBroJekt teilnehmen, am vergangenen Samstag die grandiose Kulisse im BVB-Stadion.

 Zusammen mit einigen fußballbegeisterten Vätern und Mitarbeiterinnen des psychosozialen Teams sowie Schwestern der Kinderpalliativstation Lichtblicke reiste die 30-köpfige Truppe nach Dortmund. Nach einer eher ruhigen und noch torlosen ersten Halbzeit nahm das Spiel gegen Wolfsburg in den zweiten 45 Minuten richtig Fahrt auf. Gleich drei Tore konnten die begeisterten Kids und ihre Begleiter bejubeln. Gutgelaunt und mit vielen Eindrücken ging es anschließend zurück auf den Heimweg. Möglich gemacht hatten diesen besonderen Nachmittag die Recklinghäuser Ruhrpotthelden um den ehemaligen Fußballprofi Ingo Anderbrügge, die der Gruppe die Freikarten zur Verfügung stellte. Mit ihrer Initiative „Aktion Teamgeist“ machen sie sich für soziale Integration stark.

Glücksforschertag“ im Geschwisterprojekt

Glücksforschertag

„Glück findest du nicht, wenn du es suchst, sondern wenn du zulässt, dass es dich findet!“ Rund ums Thema Glück rankte sich der diesjährige jährliche Geschwistertag im Rahmen des SisBrojekts Ende September.

Zehn Jungen und Mädchen begaben sich mit ihrer Projektleiterin und zwei ehrenamtlichen Helfern auf ihre ganz persönliche Suche nach dem Glück. Das doch eher ungewöhnliche Eis-Frühstück gleich zu Beginn des Tages stimmte die Gruppe auf jeden Fall schon einmal glücklich. Bäcker und Konditor Wolfgang Krämer, genannt Wolli, ließ die Kids nämlich im Traumeis-Cafe in Reken selbst köstliches Eis herstellen, das anschließend selbstverständlich auch genüsslich verzehrt werden durfte. Wie schön, dass mit Silke Weinbrenner, Burkhard Mudrack, Susanne Graw und Rita Damm gleich vier Vertreter der Kinderkrebshilfe Weseke, die das Geschwisterprojekt seit vielen Jahren maßgeblich unterstützen, wieder vorbeischauten und gleich mitmachten. Ihnen liegt das Geschwisterprojekt sehr am Herzen und so hatten die Vier sich auch gleich einen tollen Glücksspruch für die Gruppe überlegt.

 

 

Vorerst satt und zufrieden beschäftigte sich die Gruppe mittags dann intensiver mit dem Gefühl „Glück“. Sie formulierten gemeinsam Sprüche, die das Glück beschreiben und überlegten, was es mit ihnen macht und warum so vieles bei einem selbst anfängt. Nach einem gemeinsamen Picknick unter dem Motto „Grillen und Chillen“ im Berghotel „Hohe Mark“ machte sich die Gruppe dann auf nach Haltern, denn dort folgte der sportliche Teil des Geschwistertages. Ob sich der Wind im zerzausten Haar, das Rauschen des Wassers und die warme Sonne auf der Haut gut anfühlen und glücklich machen, testeten die Kids gemeinsam beim Segeln. Das Fazit des fröhlichen Tages lautete: „Ja, macht es! Wir alle gehen heute richtig glücklich nach einem ausgefüllten Tag nach Hause!“

Geschwister feiern Sommerfest

Am letzten Samstag feierten die Familien im Rahmen des Geschwisterprojekts wieder ein fröhliches  gemeinsames Sommerfest. Vielfältige Programmpunkte standen zur Wahl. Während die Eltern die Austauschmöglichkeit, das entspannte Miteinander und das kreative Basteln bei angenehmen Temperaturen genossen, hatten die Kinder und Jugendlichen viel Spaß mit den Riesenseifenblasen, beim Seildrehen aus Hanf und beim gemeinsamen Theaterspielen.

Die Kids stellten an diesem Tag ihr eigenes Springseil her und lernen dabei die Geschichte der Seilherstellung kennen. Denn eines der wichtigsten technischen Hilfsmittel der Menschheit war und ist das Seil. Es entstanden vierlitzige Seile aus Hanf, bei denen Garn an vier Haken am Seilergeschirr aufgezogen wird. Ihr selbstgemachtes Springseil konnten die Kinder anschließend mit nach Hause nehmen. Fröhliche Gesichter bei Groß und Klein erzeugten die Riesenseifenblasen, die nachmittags luftig über die Wiese des Palliativgartens schwebten. Nach kurzer Übung entstanden mit selbstgebundenen Weide-Ästen die größten und schönsten Seifenblasen. Und schließlich ist Sommer und damit Blumenzeit! Am Blumentisch zauberten Mütter, Omas und natürlich Kinder aus frischen Blumen die wunderschönsten Blumenkränze. Und auch Theater wurde gespielt. Bei ihrer Aufführung des Stücks „Der Handschuh“ von Friedrich Schiller wurden die Kinder und Jugendlichen von Anja Chlebowitz, Musiktherapeutin auf der Station Lichtblicke, und Georgios Pavlidis, einem Hobby-Schauspieler unterstützt. Es war eine tolle Erfahrung für die Kinder,  mit so professioneller  Begleitung das Stück im Pavillon einzustudieren und aufzuführen. Sie konnten sich dazu – passend zu Rolle und Kostüm –  zudem schminken lassen.  Das gelungene und schöne Familienfest war gleichzeitig der Start in die  Sommerpause, bevor im September dann der „Glücksforschertag“ auf dem Programm steht.

Ganz in ihrem Element! Geschwisterkinder verbringen gemeinsames Wochenende

Wie immer verbrachten auch in diesem Jahr die gesunden Geschwisterkinder im Rahmen des SisBroJekts  ein gemeinsames Wochenende. Mitte Juni ging für die 10 Teilnehmer die Reise nach Xanten, wo sie in der Jugendherberge eine tolle Zeit miteinander verbrachten, wie sie uns berichten – begleitet an allen drei Tagen von den vier  Elementen  Feuer, Luft, Erde und Wasser:

„Wir haben experimentiert und – mit Farben und Emotionen – ausgiebig gefühlt.  Am Freitagabend starteten wir mit dem Auspacken des ersten Elementes “Feuer”. Bei einem gemütlichen Lagerfeuer haben wir uns bei Spiel und  Spaß und knusprigem Stockbrot näher kennengelernt. Samstag durften wir  ganz im Sinne des Elementes” Luft” experimentieren. Wie funktionieren Schallwellen? Was ist der Unterschied zwischen Schallwellen und Wind? Diesen Fragen sind wir mit spannenden Experimenten aus der Physik nachgegangen.

Samstagabend kamen dann unsere Hände so richtig in Einsatz. Zum dritten Element “Erde” pflanzten wir Samen und gestalteten einen Blumentopf, den wir mit Hause nahmen. Sonntagvormittag tauchten wir dann ganz in das Element “Wasser” ein. Wir besuchten das Strandbad Xantener Südsee und trotz der nicht ganz so warmen Temperaturen konnten wir schwimmen und hatten im Wasser viel Spaß zusammen.

Es war eine sehr schöne Auszeit für uns ALLE!!!“

Fröhlich-bunter Frühlingsnachmittag im SisBroJekt

Einmal im Monat steht im Geschwisterprojekt eine andere Aktivität auf dem Programm, mal geht es sportlich oder beschaulich zu, ein andermal kreativ. Beim letzten Treffen im April verbrachten neun Teilnehmer im Familien- und Gästehaus nun einen schönen gemeinsamen Frühlingsnachmittag.

 Schon beim Waffel- und Hefeteigbacken kam Appetit auf und gleichzeitig viel Kreativität ins Spiel. Gut gestärkt dekorierten die Kids dann kleine Schatzkästchen und tauschten anschließend persönliche Glücksbotschaften untereinander aus. Ein wenig Wehmut kam bei dem fröhlichen Nachmittag dennoch auf. Denn die langjährige Leiterin des SisBroJekts, Christina von Lochow, verabschiedet sich in Kürze in die Elternzeit. Umso mehr genossen alle die gemeinsam verbrachte Zeit in vertrauter Runde.

Auf geht´s in luftige Höhen!

Im SisBroJekt, unserem Geschwisterprojekt, sind die Kids im Januar bei ihrem ersten Treffen in diesem Jahr gleich sportlich gestartet.

 Im Januar ging es für die Gruppe nach Bochum in die große Kletterhalle Neoliet. Zwei Kletterlehrer zeigten den Geschwistern, wie sie sich am besten an der wackeligen Strickleiter nach oben hangeln und am geschicktesten die steile Kletterwand bezwingen. Gar nicht so einfach, ziemlich anstrengend, vor allem aber ein Riesenspaß! In der Pause war Zeit für eine Stärkung und das Durchblättern des Fotobuches mit den gesammelten Eindrücken aus den gemeinsamen Aktivitäten des letzten Jahres, angefangen vom Schlittschuhlaufen über´s Segeln, das gemeinsame Sommerfest bis hin zur Weihnachtsbäckerei. Beim nächsten Treffen im Februar ist  wie schon beim Klettern  abermals  Mut gefragt, dann steht nämlich der „Mut tut gut!“-Nachmittag für die Kids auf dem Programm.

Das SisBroJekt in der WDR-Lokalzeit

Unser Geschwisterprojekt schafft es am Donnerstag, 23.November, ins Fernsehen! 

Um 19:30 Uhr können Sie in der WDR-Lokalzeit eine kurze Reportage über das SisBroJekt und eine Familie sowie ein kurzes Studiogespräch über das Geschwisterprojekt mit Herrn Prof. Dr. Boris Zernikow, dem Leiter unseres Kinderpalliativzentrums, sehen. Wir freuen uns riesig, dass sich der WDR des Themas der Geschwister annimmt und wir so die Gelegenheit haben, über unser Projekt zu berichten und vielleicht noch weitere Familien auf die Möglichkeit aufmerksam zu machen, gesunden Geschwistern ein eigenes Angebot zu machen. Denn fest steht: Geschwister sind keine Schattenkinder, sondern ganz normale Mädchen und Jungen, die in besonderen Familien aufwachsen und Angebote speziell für sie genauso brauchen können wie ihre schwerkranken oder behinderten Brüder und Schwestern!

Das SisBroJekt sucht Fahrer!

Für die monatlichen Aktivitäten unserer gesunden Geschwisterkinder würde sich das SisBroJekt über freiwillige Fahrer freuen, die die Kinder und Jugendlichen zu ihren gemeinsamen Treffen abholen und anschließend wieder nach Hause bringen.

Viele Familien können wegen des kranken Geschwisterkindes diese Fahrten nicht selber organisieren. Vielleicht kennen Sie jemanden, der Lust und Zeit hat für einen solchen Einsatz? Mehr Infos zum ehrenamtlichen Einsatz finden Sie hier.

Geschwister erklimmen luftige Höhen

Die Jungen und Mädchen, die beim Geschwisterprojekt „SisBroJekt“ mitmachen, haben   ihre Sommerpause beendet und starten in ein neues Jahr voller Erlebnisse. Den Auftakt machte der Geschwistertag Mitte September mit einem Ausflug in den Kletterwald in Borken.

Neun Kinder und Jugendliche verbrachten dort mit ihren Betreuerinnen einen sportlichen Tag. Erlebnispädagogische Herausforderungen mit Abenteuerspielen für die Stärkung des Teamgeistes füllten den Vormittag aus. Zunächst mussten sich alle zusammen auf wackeligen Platten einen Weg durch gefährlichen Morast bahnen, um die ganze Gruppe auf die rettende Insel zu bringen.  Ganz besonders freute sich die Gruppe, dass sich einige Vereinsmitglieder der Kinderkrebshilfe Weseke die Zeit nahmen und die Kinder und Jugendlichen zu einem gemeinsamen Mittagessen einluden. Der engagierte Verein unterstützt das „SisBroJekt“ seit vielen Jahren maßgeblich. Nach dem gemeinsamen Mittagessen testeten die Teilnehmer die verschiedenen Kletterparcours. Die Mutigsten wagten sich sogar auf den höchsten Parcour, der stolze fünfzehn Meter misst. Dort machten sie am Ende der Plattform einen Schritt „ins Leere“ – einen Sprung ins Abenteuer, um dann zu spüren, wie das Sicherungsseil sich spannt und den Fall sanft abbremst, bis man dann weich unten auf den Füßen landet. An diesem Tag zeigte sich wieder der gute Zusammenhalt der Gruppe – niemand wurde zurückgelassen. Wenn Unterstützung gebraucht wurde, war sofort jemand zur Stelle und reichte eine helfende Hand, um Halt zu geben. Die Kinder testeten  ihre Grenzen aus  und wagten sich selbstbewusst sogar noch ein Stück darüber hinaus. Alle Geschwister waren begeistert von dem Tag, kehrten stolz und erschöpft wieder nach Datteln zurück und hatten ihren Familien am Abend viel zu erzählen. Tage wie diese sind für die Geschwister, die aufgrund der schweren Erkrankung des eigenen Bruders oder der Schwester oftmals zurückstecken und früh Verantwortung übernehmen müssen, enorm wertvoll und stärken sie für ihr Leben. Den Besuch im Kletterwald einschließlich des  erlebnispädagogischen Programms mit professioneller  Anleitung machte das Unternehmen Uniper Kraftwerke GmbH aus Datteln möglich im Rahmen ihrer Aktion „Energie für Kinder –  Ein Tag ohne Strom“.

Geschwisterkinder fahren gemeinsam zum Alfsee

Ein besonderes Erlebnis für die gesunden Geschwisterkinder, die beim SisBroJekt mitmachen, ist das jährliche gemeinsame Geschwisterwochenende. Bester Laune, leicht erschöpft und um spannende Erfahrungen reicher kehrte die Gruppe dieses Mal von ihrem Wochenende am Alfsee in Niedersachen zurück.

Nach ihrer Rückkehr hatten alle ihren Eltern, Brüdern und Schwestern wieder viel zu erzählen: Am Freitag, 19. Mai, startete die Reise in strömendem Regen, den die Gruppe aber schnell hinter sich ließ. Bereits Samstag lugte die Sonne hinter hellen Wolken hervor und wärmte die Kinder und Jugendlichen bei ihren Abenteuern. In diesem Jahr stand das Wochenende unter einem Glücksstern, denn nicht nur die Stimmung in der Gruppe war ausgezeichnet, auch die verschiedenen Aktionen, wie die Gestaltung des eigenen Glücksmosaiks und ein Gemeinschaftsabenteuer mit Floßbau wurden von den Teilnehmern begeistert aufgenommen. Dazwischen wollten alle nur eins: Endlich Zeit zum „Werwölfe“ spielen! Das spannende Gruppenspiel, bei dem in Gemeinschaftsdiskussion die gefährlichen Werwölfe entlarvt werden müssen, war eines der besonderen Highlights an diesem Wochenende und sorgte bei der einen oder dem anderen für einige herrlich kribbelige Gänsehautschauer. Am Sonntag waren sich dann alle einig, dass das Wochenende wirklich zu schnell vergangen ist und die Freude auf das nächste Treffen jetzt schon steigt!