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Machen Sie mit! Unsere Weihnachtsspendenaktion 2019

 

Viel zu früh kommt Finn mit gerade einmal 1.040 Gramm zur Welt! Es ist eine komplizierte Geburt. Der kleine Junge hat eine Hirnfehlbildung, auch sein Darm arbeitet nicht richtig. Schon an seinem 4. Lebenstag wird Finn notoperiert, tags darauf gleich noch einmal. Bis heute hat der Dreijährige mit dem spitzbübischen Lächeln bereits dreizehn Operationen über sich ergehen lassen müssen.

Entzündungen, starke Unruhe und Krampfanfälle machen dem kleinen Jungen schwer zu schaffen. Finn schreit ununterbrochen, er hat Schmerzen, will ständig getragen werden. Finns Mutter ist verzweifelt. In ihrer Not kommt sie mit ihrem Sohn auf die Station Lichtblicke. Dieser Aufenthalt markiert den entscheidenden Wendepunkt in ihrem Leben.

Unser erfahrenes Kinderpalliativteam hilft Mutter und Sohn, endlich zur Ruhe zu kommen. Die beiden lernen sich neu kennen und entdecken, was ihnen guttut. Jetzt ist auch Raum für Freude! Finns Mutter erfährt Sicherheit und lernt erstmals loszulassen. Ihr hilft dabei vor allem eines –  ein starkes Band der Verlässlichkeit aus Familie, Palliativteam und Ihnen als Partner an unserer Seite.

„Wir kamen in einer verzweifelten Situation an. Finn hatte bis dahin fast nur geweint, tagsüber und auch nachts. Ich war restlos überfordert. Unser ganzes Leben drehte sich um Finns Erkrankung. Auf der Station Lichtblicke fühlte ich mich in den Familiengesprächen mit dem Palliativteam endlich ernst genommen. Es ging nicht nur um eine einzelne Problematik wie die nächste anstehende Operation, sondern endlich um unsere gesamte Lebenssituation.“

Finns Mutter

„Die vielen Gespräche mit der Psychologin und den Schwestern und auch der Austausch mit den anderen Eltern auf der Station haben meinen Blick verändert. Ich habe Finn neu kennengelernt! Wenn er jetzt weint, kann ich viel besser auf ihn eingehen. Ich habe viel mehr Selbstvertrauen. Und wenn ich einen Rat brauche, kann ich jederzeit in Datteln anrufen.Das nimmt mir die Angst.“

Finns Mutter

Spendenaktion fürs Kinderpalliativzentrum

Kemper Profiler

Die Kemper Amps GmbH – führender Hersteller für Gitarrenverstärker aus Recklinghausen – feiert in diesem Jahr sein 23-jähriges Jubiläum. Das haben die beiden Inhaber Christoph und Thorsten zum Anlass genommen Freunde, Kollegen und Geschäftspartner um Spenden für das Kinderpalliativzentrum zu bitten.

Diese tolle Spendenaktion, die noch bis zum 25.12. läuft, möchten wir hier stellvertretend für alle weiteren Spendenaktionen vorstellen,  die bereits für das Kinderpalliativzentrum ins Leben gerufen wurden.

Lassen Sie sich von dieser und anderen Spendenaktionen inspirieren und starten Sie gleich Ihre eigene AktionMit Ihrer ganz individuellen Idee werden Sie zum Botschafter des Kinderpalliativzentrums! 

Benefizralley „wir fahren, Du spendest“

In ein echtes Abenteuer stürzen sich Marc van der Gronden, Niko Schmaling und  Gunnar Ramsfjell vom Team „Sel la vie“.  Ab dem 15. Juni nehmen die drei Dortmunder mit einem über 30 Jahre alten Mercedes 500 SEL an der Benefizralley BALTIC SEA CIRCLE 2019 teil – ohne dabei ein Navi oder eine Autobahn zu nutzen. Aber nicht nur das 16-tägige Abenteuer zählt bei dieser Aktion, denn die drei Ralley-Fahrer unterstützen mit ihrer Aktion „wir fahren – du spendest“ das Kinderpalliativzentrum!

Wir verfolgen die Aktion gespannt und mit großer Vorfreude und wünschen den Fahrern viel Freude und spannende Erlebnisse auf ihrer Reise. Und vor allem ein sicheres Ankommen zurück in Hamburg am 30. Juni!

Sie sind genauso begeistert wie wir und möchten die Aktion vom Team Sel la Vie mit Ihrer Spende unterstützen?

Vorfreude auf den Dattelner Schleusenlauf am 30. Juni steigt!

Laufen für den guten Zweck ist eine tolle Sache und deshalb freuen wir uns riesig, dass am 30. Juni der Benefizlauf rund um die Dattelner Schleusen in die zweite Runde geht. Auch in diesem Jahr wird das Kinderpalliativzentrum mit dem Erlös aus der Hälfte der Startgelder unterstützt zugunsten des Projekts „Stopp – Keine Chance den Keimen!

Der 2. Dattelner Schleusenlauf ermöglicht soziale Teilhabe“.

Multiresistente Erreger (MRE) sind eine der größten Herausforderungen der modernen pflegerischen und medizinischen Versorgung. Kinder mit lebenslimitierenden Erkrankungen sind besonders gefährdet, mit multiresistenten Erregern (MRE) besiedelt zu sein, aufgrund vorausgegangener Krankenhausaufenthalte, Übernahme aus einer Langzeitpflegeeinrichtung, häufiger Antibiotikatherapie oder dem Vorhandensein spezieller medizinischer Apparate (wie Magensonde, zentralvenöse Verweilkatheter, Tracheostoma oder Harnwegskatheter).

Bisher ist es in Krankenhäusern üblich, Patienten mit MRE in Einzelzimmern zu isolieren. Das ist für die betroffenen Kinder und ihre Familien sehr belastend. Soziale Teilhabe, eines der wesentlichen Ziele der pädiatrischen Palliativversorgung, ist so kaum möglich. Die psychosoziale Betreuung der schwerstkranken Patienten und auch ihrer Eltern und Geschwister ist bei uns ein ganz wesentlicher Versorgungsbaustein. Deshalb haben wir ein spezielles Hygienekonzept (PALLINI) entwickelt, welches den betroffenen Kindern und ihren Familien soziale Teilhabe ermöglicht, ohne die Sicherheit der Mitpatienten zu gefährden. So können sich die Eltern und Kinder unter Einhaltung bestimmter Hygienemaßnahmen auch außerhalb des Patientenzimmers aufhalten und an den therapeutisch-pädagogischen Angeboten der Station Lichtblicke teilnehmen.

Durch kontinuierliche Forschung auf dem Gebiet der Hygiene am Kinderpalliativzentrum wird versucht, die Bedürfnisse der Patientenfamilien und den gleichzeitigen Schutz vor Infektionen noch besser in Einklang zu bringen. Dies erfordert zum einen die Anschaffung technischer Geräte, die nicht durch die reguläre Krankenhausfinanzierung abgedeckt werden. Hierzu gehören z.B. ein Industriegeschirrspüler mit Desinfektionsmittelzulauf oder spezielle Entsorgungsbehälter für die Einmalkittel, die die Patientenfamilien außerhalb ihrer Zimmer als Keimbarriere tragen.  Zum anderen ist es wichtig, die Bereitschaft der Patientenfamilien an der Mitwirkung des für sie ungewohnten Konzeptes zu erhöhen. Bunte Schutzkittel aus Stoff für die Schwestern beispielsweise, ein individuell gestalteter Hygienespender für den Eingangsbereich des Kinderpalliativzentrums und weitere Maßnahmen sollen die Akzeptanz nachhaltig verbessern. Mit der Unterstützung des Schleusenlauf werden diese Anschaffungen ermöglicht.

Wir freuen uns über jeden engagierten Läufer, der mitmacht, und wünschen allen schon jetzt flotte Beine und jede Menge Spaß an diesem Junisonntag. Wer mag, ist herzlich eingeladen, uns an diesem Tag an unserem Infostand auf dem Gelände des Jahnsportplatzes des TV Datteln zu besuchen!

Mehr Informationen rund um den Schleusenlauf bekommen Sie auf der dazugehörigen Website.

Unsere Osterspendenaktion: Ein Brief von Charlotte

Charlotte ist selbstbewusst, sie lacht gern und macht Späße. Dass die lebhafte 17-jährige jahrelang an schier unerträglichen Schmerzen leidet, ist ihr nicht anzusehen. Wie die Schülerin auf der Station Lichtblicke „ihren“ Rettungsanker und damit neue Lebensqualität gefunden hat, erzählt sie uns:

 

Schmerzen in den Griff kriegen, optimal medizinisch versorgen und ein Rettungsanker sein!

Das können wir nur dank der uns anvertrauten Spendengelder, mit deren Hilfe wir Jugendlichen wie Charlotte nachhaltig helfen.

Darum bitten wir Sie heute um Ihre Spende! 

Wenn Sie mehr wissen möchten:

Mehr über Charlotte und wie ihr die einzelnen Therapien helfen.

 

 

Unsere Weihnachtsspendenaktion: Hummel Ida fliegt!

Im Sommer 2017 kommt Ida auf die Welt. Gleich zu Beginn hängt ihr Leben am seidenen Faden. „Ihr Kind hat Auffälligkeiten.“, sagen die Ärzte. Nach zwei bangen Wochen erhalten die Eltern eine erschreckende Diagnose. Ihre Tochter leidet an einer extrem seltenen Chromosomenanomalie, einer Mosaiktrisomie 8. Niemand kann ihnen sagen, wie sich ihr Kind entwickeln wird. Doch Ida WILL leben!

 

 

Bitte stehen Sie schwerstkranken Kindern und ihren Familien mit Ihrer Weihnachtsspende zur Seite!

Darum bitten wir Sie heute um Ihre Spende!