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Stimmungsvoller Adventsauftakt am Kinderpalliativzentrum

Zum ersten Advent lud unser Palliativteam zu einem gemütlichen Adventsbasar zu uns ins Familien- und Gästehaus ein. Mit weihnachtlichem Gesang verbrachten einige Familien, die gerade auf der Station Lichtblicke versorgt werden, Klinikmitarbeiter und Nachbarn am vergangenen Sonntag fröhliche gemeinsame Stunden.

Im Familien- und Gästehaus verwöhnte unser Palliativteam die Besucher mit köstlichem Punsch und frischen Waffeln. Die Bäckerei Geiping unterstützte uns dabei mit leckerem Kuchen und Plätzchen. Die bunte Vielfalt der angebotenen Waren kam sehr gut an. Sie reichte von originellen Marmeladen, weihnachtlicher Deko, handgefertigten Karten und Kerzen, genähten Stoffkörbchen und Babybekleidung bis hin zu ökologischen Haushalts- und Reinigungsprodukten wie zum Beispiel Kastanienwaschpulver. Letztere hatte eine Pflegende der Station Lichtblicke selbst hergestellt. Auch unser ehrenamtliches Kreativteam hatte im Vorfeld ganze Arbeit an der Nähmaschine geleistet und schöne Unikate genäht. Auch langjährige Unterstützer des Kinderpalliativzentrums bereicherten den Basar mit ihren kreativ gestalteten Produkten. Sie spendeten ihre Waren, so dass der Erlös des Tages der Arbeit am Kinderpalliativzentrum zugutekommt.

Die Musiktherapeutinnen  Anja Chlebowitz und Ruth Cröpelin gestalteten gemeinsam mit Klinikseelsorger Peter Bromkamp das Rahmenprogramm und schufen eine heimelige Atmosphäre. Auch der Mädchenchor an St. Peter, Waltrop, trug unter der Leitung des Kantors Th. Neuleben dazu bei und erfreute mit seinem Gesang die Besucher. Hoch im Kurs stand besonders bei unseren jüngsten Gästen an diesem Tag natürlich das Kinderschminken. Die Kleinen, und nicht nur die! –  freuten sich sehr über kunstvoll verzierte Motive auf ihren Wangen. Die frohe Einstimmung auf die Weihnachtszeit bei angenehmen winterlichen Temperaturen genossen alle sehr – schön war er, der gemeinsame Adventsnachmittag!

Machen Sie mit! Unsere Weihnachtsspendenaktion 2019

 

Viel zu früh kommt Finn mit gerade einmal 1.040 Gramm zur Welt! Es ist eine komplizierte Geburt. Der kleine Junge hat eine Hirnfehlbildung, auch sein Darm arbeitet nicht richtig. Schon an seinem 4. Lebenstag wird Finn notoperiert, tags darauf gleich noch einmal. Bis heute hat der Dreijährige mit dem spitzbübischen Lächeln bereits dreizehn Operationen über sich ergehen lassen müssen.

Entzündungen, starke Unruhe und Krampfanfälle machen dem kleinen Jungen schwer zu schaffen. Finn schreit ununterbrochen, er hat Schmerzen, will ständig getragen werden. Finns Mutter ist verzweifelt. In ihrer Not kommt sie mit ihrem Sohn auf die Station Lichtblicke. Dieser Aufenthalt markiert den entscheidenden Wendepunkt in ihrem Leben.

Unser erfahrenes Kinderpalliativteam hilft Mutter und Sohn, endlich zur Ruhe zu kommen. Die beiden lernen sich neu kennen und entdecken, was ihnen guttut. Jetzt ist auch Raum für Freude! Finns Mutter erfährt Sicherheit und lernt erstmals loszulassen. Ihr hilft dabei vor allem eines –  ein starkes Band der Verlässlichkeit aus Familie, Palliativteam und Ihnen als Partner an unserer Seite.

„Wir kamen in einer verzweifelten Situation an. Finn hatte bis dahin fast nur geweint, tagsüber und auch nachts. Ich war restlos überfordert. Unser ganzes Leben drehte sich um Finns Erkrankung. Auf der Station Lichtblicke fühlte ich mich in den Familiengesprächen mit dem Palliativteam endlich ernst genommen. Es ging nicht nur um eine einzelne Problematik wie die nächste anstehende Operation, sondern endlich um unsere gesamte Lebenssituation.“

Finns Mutter

„Die vielen Gespräche mit der Psychologin und den Schwestern und auch der Austausch mit den anderen Eltern auf der Station haben meinen Blick verändert. Ich habe Finn neu kennengelernt! Wenn er jetzt weint, kann ich viel besser auf ihn eingehen. Ich habe viel mehr Selbstvertrauen. Und wenn ich einen Rat brauche, kann ich jederzeit in Datteln anrufen.Das nimmt mir die Angst.“

Finns Mutter

Spenden statt Geschenke!

Warum immer kleine Präsente verschenken? Viel lieber spenden wir stattdessen! Denn das ist genau die richtige Idee, finden die Geschäftsführer der ML Powertech GmbH aus Dorsten, Michael van de Linde und Oliver Gutkowski, und unterstützen das Kinderpalliativzentrum auch in dieser Vorweihnachtszeit wieder.

„Wir sind uns einig, wie wertvoll Ihre Arbeit gerade in der heutigen Zeit ist und sind begeistert von dem, was Sie auf die Füße gestellt haben und immer wieder bewirken. Wir wünschen Ihnen von Herzen viel Erfolg, Kraft und allzeit gutes Gelingen.“ Über die Wertschätzung und lieben Worte, die uns das nette Dorstener Team geschickt hat, freuen wir uns sehr und danken von Herzen für die wertvolle Hilfe.

Wer rastet, der rostet!

Spendenübergabe

Das dachte sich Angelika Westhoff-Haschke und gründete deshalb direkt nach ihrer Pensionierung eine Nachbarschaftsinitiative in ihrem Heimatort Waltrop. Schnell fanden sich Mitstreiterinnen und es wurde eifrig gekocht, gebacken und gebastelt.

Ob sich das wohl auch für einen guten Zweck verkaufen ließe? Das Waltroper Herbstfest erwies sich als geeignete Testplattform und mit dem Waltroper Immobilienbüro GF, Geschäftsführer Diethelm Gründken und Immobilienkaufmann Miguel de Freitas, gab es auch gleich engagierte Sponsoren dazu. Die beiden Geschäftsleute unterstützten die Damen nicht nur mit der Bereitstellung ihrer Räume und der Übernahme der Standgebühren – sie stockten den Erlös auch gleich auf eine glatte Summe auf 1000,00 € auf. Diese überbrachte die Gruppe nun frohgelaunt und ließ sich bei dieser Gelegenheit auch gleich die Station Lichtblicke zeigen.  Eine absolute Win-Win-Situation – so waren sich alle einig: Spaß, soziales Engagement und Hilfe für unheilbar kranke Kinder! Besser geht es nicht – finden wir und sagen von ganzem Herzen DANKE!

Auf dem Foto (v.l.): Angelika Westhoff-Haschke, Sonja Trump, Barbara Gertz (für den Freundskreis), Ulrike Vedder, Diethelm Gründken, Hildegard Schlüter und Miguel de Freitas.

Spendenaktion fürs Kinderpalliativzentrum

Kemper Profiler

Die Kemper Amps GmbH – führender Hersteller für Gitarrenverstärker aus Recklinghausen – feiert in diesem Jahr sein 23-jähriges Jubiläum. Das haben die beiden Inhaber Christoph und Thorsten zum Anlass genommen Freunde, Kollegen und Geschäftspartner um Spenden für das Kinderpalliativzentrum zu bitten.

Diese tolle Spendenaktion, die noch bis zum 25.12. läuft, möchten wir hier stellvertretend für alle weiteren Spendenaktionen vorstellen,  die bereits für das Kinderpalliativzentrum ins Leben gerufen wurden.

Lassen Sie sich von dieser und anderen Spendenaktionen inspirieren und starten Sie gleich Ihre eigene AktionMit Ihrer ganz individuellen Idee werden Sie zum Botschafter des Kinderpalliativzentrums! 

Fußballnachmittag im Signal Iduna Park

SisBroJekt im BVB Signal Iduna Park

Hautnah erlebten die Kinder und Jugendlichen, die am Geschwisterprojekt SisBroJekt teilnehmen, am vergangenen Samstag die grandiose Kulisse im BVB-Stadion.

 Zusammen mit einigen fußballbegeisterten Vätern und Mitarbeiterinnen des psychosozialen Teams sowie Schwestern der Kinderpalliativstation Lichtblicke reiste die 30-köpfige Truppe nach Dortmund. Nach einer eher ruhigen und noch torlosen ersten Halbzeit nahm das Spiel gegen Wolfsburg in den zweiten 45 Minuten richtig Fahrt auf. Gleich drei Tore konnten die begeisterten Kids und ihre Begleiter bejubeln. Gutgelaunt und mit vielen Eindrücken ging es anschließend zurück auf den Heimweg. Möglich gemacht hatten diesen besonderen Nachmittag die Recklinghäuser Ruhrpotthelden um den ehemaligen Fußballprofi Ingo Anderbrügge, die der Gruppe die Freikarten zur Verfügung stellte. Mit ihrer Initiative „Aktion Teamgeist“ machen sie sich für soziale Integration stark.

Gemeinsames Gedenken der verstorbenen Kinder

Erinnerungstag

Eine positive Resonanz erfuhr unser im Jahr 2018 erstmalig angebotener Erinnerungstag. Nun lud unser Kinderpalliativteam zum zweiten Mal die Eltern und Angehörigen verstorbener Kinder Anfang November zu einem solchen Gedenktag ein.

Einige Familien nahmen das Angebot gerne an und kamen zu einem Nachmittag unter dem Motto „Worte“ im Kinderpalliativzentrum zusammen. Der Tag bot viel Raum für Gespräche über Erlebtes, die aktuelle Situation und Wünsche und Perspektiven. Den offenen Austausch empfanden die Familien als hilfreich und wohltuend, wie sie unserem psychosozialen Team anschließend rückmeldeten. Ein Kreativangebot und die musikalische Untermalung schufen bei Kaffee und Kuchen einen angemessen Rahmen, um gemeinsam der verstorbenen Kinder zu gedenken.

Firma Draht feiert und spendet

Ein verlässlicher Unterstützer ist das Unternehmen Drath Bedachungen GmbH aus Castrop-Rauxel für das Kinderpalliativzentrum schon lange. Nun feierte der Gründer und Geschäftsführer Hans-Joachim Drath mit seinem Team sein 25-jähriges Firmenjubiläum – und bat seine Gäste um eine Spende, statt ein Geschenk zur Feier mitzubringen.

 Hans-Joachim Drath machte sich im Anschluss an die Feier auf den Weg nach Datteln, um die Spende wie immer persönlich auf der Station Lichtblicke vorbeizubringen. Dort war die Freude groß, denn stolze 3.500,00 Euro übergab der Unternehmer an Sigrid Thiemann vom Freundeskreis. Zahlreiche Gäste waren seiner Bitte gefolgt und hatten diese schöne  Summe zusammengetragen, die Hans-Joachim Drath dann noch weiter aufrundete. „Für einen guten Zweck gebe ich besonders gerne. Da weiß ich genau, dass das Geld im Kinderpalliativzentrum gebraucht wird und wofür es eingesetzt wird.“ So kommentierte ein Gast auf der Feier die Initiative des alteingesessenen Handwerksbetriebes. Das freut uns natürlich sehr! Wir danken allen Gästen und nicht zuletzt Hans-Joachim Drath, gratulieren herzlich zum 25-jährigen Jubiläum und wünschen viel Erfolg für die weitere Unternehmensgeschichte!

Auf dem Foto v.l. Sr. Rebecca (Station Lichtblicke), Hans-Joachim Drath (Drath Bedachungen), Sigrid Thiemann (Freundeskreis Kinderpalliativzentrum) und Sr. Heike (Station Lichtblicke)

Tolle Unterstützung durch Westnetz GmbH

Spendenübergabe Westnetz Innogy SE

Soziales Engagement wird bei der in Recklinghausen ansässigen Westnetz GmbH großgeschrieben. Um die Mitarbeiter für ihr besonderes Engagement auszuzeichnen, bekommen sie für ein Jahr unfallfreies Arbeiten einen Geldbetrag, den sie an eine gemeinnützige Einrichtung ihrer Wahl spenden können. Das Kinderpalliativzentrum durfte sich nun über eine Spende in Höhe von 1.010,00 Euro freuen.

„In der Westnetz gilt ein klarer Grundsatz: Jeder Mitarbeiter soll so gesund nach Hause gehen, wie er gekommen ist. Dies ist uns ein besonderes Anliegen und daran arbeiten wir jeden Tag. Deshalb sind wir sehr stolz darauf, dass wir in unserem Bereich über ein Jahr unfallfrei gearbeitet haben und nun mit unserer Prämie das Kinderpalliativzentrum der Dattelner Kinderklinik unterstützen können“, erklärt Klaus Overhoff bei seinem Besuch.

Auf der Station Lichtblicke war die Freude über die großartige Unterstützung seitens Westnetz groß. Nora Gruschczyk vom Freundeskreis dankte Herrn Overhoff anschließend auch für sein großes Interesse an den Angeboten des Kinderpalliativzentrums und die Zeit, die er sich für den Besuch genommen hatte.

Auf dem Foto v.l.: Klaus Overhoff, Nora Gruschczyk

Lambertus-Gemeinde zeigt sich solidarisch

Spendenübergabe Freundeskreis Kinderpalliativzentrum

Welch´ schöner gemeinschaftlicher Einsatz in der Gemeinde, der nun den jungen Patienten und ihren Eltern und Geschwistern im Kinderpalliativzentrum zugutekommt!

In der vergangenen Fastenzeit trugen die engagierten  Gemeindemitglieder bei einem sogenannten „Fastenessen“, auf dem anschließenden kleinen Frühlingsbasar und mit einer Tombola einen größeren Geldbetrag zusammen. Die schöne Spende in Höhe von 800,00 Euro übergaben die beiden Gemeindemitglieder Edda Suren und Jutta Siebers nun an das Team des Freundeskreises.  Die beiden Damen lernten bei ihrem Besuch in Datteln die Station Lichtblicke, auf der die Hilfe aus Henrichenburg ankommt, persönlich kennen. Mit ein wenig Berührungsängsten waren die beiden hergekommen, diese legten sie jedoch schnell ab. Wir sagen Danke für die sehr nette Begegnung!

Auf dem Bild: Sigrid Thiemann (Freundeskreis Kinderpalliativzentrum, Bildmitte), Edda Suren (links) und Jutta Siebers (rechts)