Weiterbildung für Kinderpalliativversorgung & Kinderschmerztherapie

Seit über 20 Jahren bieten wir unsere Fort- und Weiterbildungen an. Sie basieren auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und  evidenzbasiertem Wissen sowie auf langjährigen praktischen Erfahrungen aus dem Kinderpalliativzentrum und dem Deutschen Kinderschmerzzentrum an der Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln. Bei uns lernen Sie in wertschätzender Atmosphäre und auf Augenhöhe in einem multiprofessionellen Setting. Fachwissen und Lerninhalte vermitteln wir praxisorientiert. Die reflektierte Haltung, die für alle Berufsgruppen (Medizin, Pflege, PSD) erforderlich ist, erarbeiten wir in Kompaktkursen, Workshops und Webinaren gemeinsam. Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen und organisatorischen Hinweise. Die mit einem Sternchen* markierten Angebote sind als vergünstigtes Kombiangebot buchbar.

Seit 2005 ist das Dattelner Curriculum bundesweit die Grundlage der Zusatzweiterbildung für die pädiatrische Palliativversorgung. Jetzt ist die frisch überarbeitete und weiter ergänzte Fassung erschienen.

Endlich da: das multiprofessionelle Curriculum zur Pädiatrischen Palliative Care

Fort- und Weiterbildungen 2026

Zusatzweiterbildungen und Seminare

PB 2026: Zusatzweiterbildung Palliativversorgung von Kindern und Jugendlichen

ausgebucht! Warteliste möglich

Hintergrundinformation

Basis der Weiterbildung ist seit 2025 das „Multiprofessionelle Curriculum Pädiatrische Palliative Care“ , welches von der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) herausgegeben und zertifiziert wird . Das Curriculum folgt den 12 Kernkompetenzen der EAPC, die speziell für die Weiterbildung in pädiatrischer Palliativversorgung definiert wurden und berücksichtigt die Vorgaben des (Muster-) Kursbuchs Palliativmedizin der Bundesärztekammer auf der Grundlage der (Muster-) Weiterbildung 2018.
Die Zusatz-Weiterbildung ist von der Ärztekammer Westfalen-Lippe als Weiterbildung zur/zum Palliativmediziner: in für Pädiater: innen anerkannt und mit 160 Punkten der Kategorie H zertifiziert. Sie erfüllt die in SGB V §39a geforderten Ansprüche der Palliative Care-
Weiterbildung für Koordinationsfachkräfte der ambulanten Hospizarbeit. Alle Teilnehmer:innen erhalten nach Abschluss der Weiterbildung ein Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin.

Konzeption und Zielsetzung

Das Curriculum umfasst vier Seminarwochen mit je 40 Unterrichtseinheiten. Die Inhalte werden – entsprechend den Prinzipien der Erwachsenenbildung und der Palliativversorgung – interaktiv von Teilnehmenden und Referierenden bearbeitet. Für die Erstellung einer Hausarbeit zu einem praxisbezogenen Thema (vorzugsweise reflektierte Falldarstellung oder wahlweise Entwicklung innovativer Konzepte für die Praxis) sind 40 Unterrichtsstunden angesetzt. Der Gesamtstundenanteil beträgt somit 200 Unterrichtsstunden. Pädiatrische Palliativversorgung in Deutschland wird zum überwiegenden Teil von multiprofessionellen und interdisziplinären Teams geleistet. Aus diesem Grund basiert auch die Weiterbildung auf Multiprofessionalität. Das Verständnis für die jeweils speziellen Schwerpunkte und Zielsetzungen der anderen beteiligten Professionen wird durch die gemeinsame Schulung gefördert und führt idealerweise zu einem besseren Miteinander der verschiedenen Berufsgruppen in der gemeinsamen Arbeit. Eine Orientierung an der alltäglichen Praxis erfolgt durch eine intensive Erarbeitung vieler Themen anhand von Fallbeispielen Jede/r Teilnehmende bringt im Verlauf der Weiterbildung mindestens ein schriftlich ausgearbeitetes Fallbeispiel aus der Praxis in die Seminareinheiten ein, welches vorgestellt und diskutiert wird. Die Referierenden vermitteln ihr jeweiliges Thema praxisnah und auf der Grundlage neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse. Damit das Curriculum und die darauf basierenden Kurse auch dem tatsächlichen Bildungsbedarf der Teilnehmenden gerecht werden, erfolgt eine anschließende Evaluation. Unsere Zusatz-Weiterbildung nimmt damit eine Qualitätssicherung vor, um sowohl das Curriculum selbst als auch die Kurse kontinuierlich auf ihren Nutzen für die Teilnehmenden zu überprüfen.

Übersicht der Inhalte der Weiterbildung nach interdisziplinären Kernkompetenzen (Core Competencies for Education in Paediatric
Palliative Care)

  1. Die Kernbestandteile der PPV in dem Umfeld anwenden, in dem die erkrankten Kinder/Jugendlichen und ihre Familien leben.

  2. Die Bandbreite der Entwicklung von Säuglingen, Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie deren Beeinträchtigung durch eine lebensbedrohliche Erkrankung aufzeigen.

  3. Körperliches Wohlbefinden während des kindlichen Krankheitsverlaufs – einschließlich der Lebensendphase – fördern.

  4. Den psychosozialen, erzieherischen und spirituellen Aspekten der Kinder/Jugendlichen gerecht werden.

  5. Die Bedürfnisse der Familien erkennen und darauf reagieren.

  6. Auf Herausforderungen von klinischer und ethischer Entscheidungsfindung in der pädiatrischen Palliativversorgung reagieren.

  7. Die Kommunikation und Entscheidungsfindung während Krisen und am Lebensende fördern sowie die Versorgung am Lebensende erleichtern.

  8. Interdisziplinäre Teamarbeit und umfassende Versorgungskoordination umsetzen in allen Bereichen, in denen pädiatrische Palliativversorgung angeboten wird.

  9. Kindgerechte zwischenmenschliche und kommunikative Fähigkeiten entwickeln, einschließlich dem Überbringen schlechter Nachrichten sowie der Beratung von Eltern hinsichtlich der Pflege ihres schwer kranken Kindes.

  10. Den Trauerprozess einschätzen und auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von trauernden Eltern, Geschwistern und anderen Bezugspersonen reagieren sowie geeignete Unterstützung anbieten.

  11. Selbstwahrnehmung, Achtsamkeit sowie kontinuierliche Selbstreflexion üben.

  12. Die Öffentlichkeit für die pädiatrische Palliativversorgung sensibilisieren.

Kursinformation

    • Vier-Wochen-Weiterbildung für eine geschlossene Gruppe
    • Kompaktkurs im Jahr 2026
    • Nach Abschluss der Weiterbildung erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat der DGP
    • Voraussetzung dafür ist die Präsentation eines Fallbeispiels, die Anfertigung einer Hausarbeit und die regelmäßige Teilnahme in den einzelnen Blockwochen (maximal 10% Fehlzeit)

Termine:

19.-23. Januar 2026

13.-17. April 2026

13.-17. Juli 2026

02.-06. November 2026

Gebühr: 580 Euro je Kurswoche

Zielgruppe: alle Professionen, die in der pädiatrischen Palliativversorgung tätig sind oder sich darauf vorbereiten möchten. 

Kursleitungen: Prof. Dr. med. Boris Zernikow, Şenay Kaldirim-Celik (Dipl. Pädagogin, Kinderkrankenschwester), Birgitta Olschewski (B.A. Medizinalfachberufe, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin), Dr. med. Mandira Reuther

 

 

Kursinformation

    • Nach Abschluss der Weiterbildung erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat
    • Zwei-Wochen-Weiterbildung für eine geschlossene Gruppe
    • Maximal 10% Fehlzeit


Termin: 
23.-27. Februar 2026

Gebühr: 970 Euro je Kurswoche
Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte
Kursleitungen: Prof. Dr. med. Boris Zernikow, Prof. Dr. med. Michael Frosch, Dr. rer. medic. Michael Dobe (Dipl. Psychologe), Michael Printz (Pädiater)

Themenüberblick “Spezielle Schmerztherapie”

Modul I – Grundlagen der Schmerzmedizin
– Neurophysiologische Grundlagen der Schmerzentstehung und Schmerzverarbeitung, einschließlich der Schmerzchronifizierung
– Ursachen, Epidemiologie und Prävention chronischer Schmerzen
– Bio-psycho-soziales Schmerzmodell
– Wirkmechanismen und Ziele medikamentöser, physikalisch-physiotherapeutischer,
– psychologischer, interventioneller, operativer und komplementärmedizinischer Verfahren
– Standardisierte Dokumentation
– Möglichkeiten und Grenzen von Schmerzkonferenzen und Qualitätszirkeln
– Leitlinien zur Begutachtung chronischer Schmerzzustände
– Kenntnisse über den Einsatz von Digital Health Anwendungen (Gesundheit-Apps, telemedizinische Verfahren etc.)
– Medikamentenmissbrauch und- abhängigkeit

Modul II – Schmerzhafte Erkrankungen des peripheren und zentralen Nervensystems, psychische Komorbidität
– Neuropathische Schmerzen
– Kopf- und Gesichtsschmerzen
– Primär psychische Schmerzsyndrome und psychische Komorbidität bei chronischen Schmerzzuständen

Modul III – Muskuloskelettale Schmerzen
– Rückenschmerz
– Schulter- und Nackenschmerz
– Muskelschmerz, weitverbreitete Schmerzen
– Gelenkerkrankungen
– Diagnostik und Differentialdiagnostik
– Therapie und Prävention

Modul IV – Diverse Schmerzsyndrome
– Schmerzen des Gefäßsystems
– Thorakale, viszerale und urogenitale Schmerzsyndrome
– Persistierende Schmerzen nach Operationen und Trauma
– Tumorschmerzen
– Schmerztherapie in den letzten Lebensstunden
– Schmerzen bei Kindern und Jugendlichen
– Schmerzen im Alter

Hintergrundinformationen

Schmerztherapie findet in der Kinderheilkunde täglich statt, egal ob pränatal oder in jungem Erwachsenenalter. Sie findet Anwendung bei unterschiedlichsten Schmerzformen und Ausprägungsgraden. Akutschmerz, der eine natürliche Schutz- und Warnfunktion des Körpers ist, erfordert ebenso spezialisiertes Wissen wie der wiederkehrende und langanhaltende Schmerz. In Deutschland leben derzeit schätzungsweise 350.000 Kinder und Jugendliche, die an stark beeinträchtigenden chronischen Schmerzen leiden – die Tendenz ist steigend und die fachärztliche, flächendeckende Versorgung dieser Kinder ist derzeit noch nicht gewährleistet. Die Kinder leiden an Kopfschmerzen, Bauchschmerzen sowie Muskel- und Gelenkschmerzen. Zahlreiche Grunderkrankungen mit wiederholter Schmerzerfahrung können bei Kindern und Jugendlichen ebenfalls zur Entwicklung einer chronischen Schmerzerkrankung beitragen. Neben der Schmerzerfahrung zeigen sich negative Auswirkungen in unterschiedlichen Lebensbereichen des Kindes. Patient:innen mit Schmerzen können durch entsprechend weitergebildete Ärztinnen und Ärzte rechtzeitig eine sachgerechte Beratung und individuelle Therapie erhalten.
Basierend auf dem Kursbuch „Spezielle Schmerztherapie“ der Bundesärztekammer werden in 80 Unterrichtsstunden die auf Schmerzen abgestimmten therapeutischen Prinzipien mit besonderem Schwerpunkt auf das Kindes- und Jugendalter von anerkannten Expert:innen dargestellt. Das Curriculum berücksichtigt dabei sowohl die Differenzialdiagnostik als auch Therapieprinzipien verschiedener Schmerzursachen und Grunderkrankungen. Fallvorstellungen, teilweise videogestützt, schaffen einen engen Praxisbezug. Die Weiterbildung umfasst 2 Blöcke mit jeweils 40 Unterrichtseinheiten (80 Stunden Curriculum). Sie richtet sich an Pädiater:innen in oder nach der Weiterbildung. Das erfolgreiche Absolvieren der Kurse ist Voraussetzung zum Erwerb der Zusatzbezeichnung „Spezielle Schmerztherapie“ gemäß Weiterbildungsverordnung der ÄKWL vom 21.09.2019.

Die Weiterbildung hat 2025 begonnen und findet im geschlossenen Rahmen statt. Eine Anmeldung ist nicht mehr möglich.

ST 2025-26: Zusatzweiterbildung „Spezielle Schmerztherapie“ bei Kindern und Jugendlichen

BS 2026*: Zertifizierter Basiskurs Basale Stimulation nach Prof. Dr. Fröhlich® - Möglichkeiten in der pädiatrischen Palliativversorgung

 

Mit allen Sinnen das Leben spüren – die Basale Stimulation® ist ein bewährtes Konzept in der Begleitung von Kindern und Jugendlichen mit lebenslimitierenden Erkrankungen. In dem 3-tägigen Seminar werden Angebote einer ressourcen- und bedarfsorientierten Begleitung sowie praktische Umsetzungsmöglichkeiten mittels Übungen zur Eigenerfahrung erarbeitet und anhand von Fallbeispielen sowie Filmsequenzen verdeutlicht. Die Kursteilnehmenden lernen, die individuellen Ressourcen und Bedürfnisse des Kindes achtsam wahrzunehmen und in die gemeinsame Interaktion einzubeziehen, um einen einfühlsamen Begegnungsprozess zu gestalten. Sie entwickeln gezielt körperorientierte Angebote in den körpernahen Wahrnehmungsbereichen, um Kindern mit beeinträchtigter Wahrnehmung Entwicklung und Selbstbestimmung zu ermöglichen.

 

Themenüberblick

    • Grundprinzipien und Modelle des Konzepts
    • Entwicklung und Bedeutung der Wahrnehmung
    • Theorie und Praxis der Wahrnehmungsbereiche (Körpersinne) somatisch, vestibulär und vibratorisch sowie Integrationsmöglichkeiten in die tägliche pflegerische Versorgung

Kursinformation

    • 24 UE Präsenzzeit
    • 6h Selbststudium

 

Termin: 14.-16. September 2026

Gebühr: 355 Euro

Kombigebühr: 445 Euro mit Workshop Dysphagie W-PD 2026 (17. September 2026)

Zielgruppe: alle Professionen

Kursleitung: Uta Münstermann (Pflegewissenschaftlerin M.Sc., Pflegepädagogin B.A., Kursleiterin Basale Stimulation nach Prof. Dr. Fröhlich®, Kinderkrankenschwester)

 

*Anmerkung: Der Kurs ist einzeln oder kombiniert mit dem Workshop W-PD 2026 buchbar. Ermäßigte Gebühr bei Kombi-Buchung.

 

SP 2026: Expert:in für Schmerzmanagement in der pädiatrischen Pflege

 

Die pflegerische Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit akuten und chronischen Schmerzen ist trotz der positiven Entwicklung in den vergangenen Jahren immer noch nicht zufriedenstellend. Kinder und Jugendliche mit Schmerzen benötigen spezifische Versorgungskonzepte und Bewältigungsstrategien; darauf verweist auch der Expertenstandard Schmerzmanagement in der Pflege (DNQP 2020). Diese Besonderheiten werden in dem Kurs beleuchtet und erarbeitet. Pflegende in der Pädiatrie sollen durch den Kurs befähigt werden, ein angemessenes Schmerzmanagement durchzuführen. Damit können Schmerzen vorgebeugt, auf ein erträgliches Maß reduziert und Nebenwirkungen, die evtl. im Rahmen der Schmerztherapie auftreten, gelindert werden. Der Kurs umfasst 41,5 Unterrichtsstunden innerhalb einer Woche und sieht eine enge Theorie-Praxisvernetzung vor. Durch das Einbeziehen von Fallbeispielen und praktischen Unterrichtseinheiten wird der Transfer des neuen Wissens in den Pflegealltag erleichtert. Unser Kurs richtet sich an alle Pflegende in der Pädiatrie, dementsprechend decken wir das Thema „Schmerz“ für die gesamte Bandbreite pädiatrischer Versorgungsbereiche (stationär und ambulant) ab und vermitteln Ihnen damit einen Überblick über pädiatrisches Schmerzmanagement in verschiedenen Fachgebieten.

Das Ziel der Weiterqualifizierung ist es, in Anlehnung an den Expertenstandard, die fachlichen, methodischen, persönlichen und sozialen Kompetenzen der Teilnehmenden zu stärken und zu vertiefen.

Themenüberblick „Schmerzmanagement in der pädiatrischen Pflege“

    • Physiologie/Pathophysiologie von akuten und chronischen Schmerzen
    • Reflexion der eigenen Haltung und Einstellung zu Schmerzen
    • Expertenstandard zum Schmerzmanagement in der Pflege
    • Umgang mit verschiedenen Schmerzbeurteilungsinstrumenten
    • Medikamentöse und nicht-medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten
    • Prophylaxe und Behandlung von Nebenwirkungen
    • Pflegerische Möglichkeiten zur Schmerzlinderung
    • Information, Anleitung und Beratung
    • Schmerzen und Schmerzmanagement in folgenden Bereichen:
    • Chirurgie, Neonatologie und Intensiv, Onkologie, Neuropädiatrie/ Palliativ sowie chronischen Schmerzen
    • Qualitätsentwicklung im pflegerischen Schmerzmanagement und Tipps zur Umsetzung in der eigenen Einrichtung

Kursinformation

    • Eine Woche für eine geschlossene Gruppe
    • Nach Abschluss der Weiterbildung erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat
    • Maximal 10 % Fehlzeit


Termin: 
16.-20. November 2026

Gebühr: 675 Euro (645 Euro für BeKD- und DBfK-Mitglieder, Nachweis bei Anmeldung erforderlich)

Zielgruppe: Pflegende

Kursleitungen: Bettina Hübner-Möhler (MScN, Pflegewissenschaftlerin, Kinderkrankenschwester), Almut Hartenstein-Pinter (MScN, Pflegewissenschaftlerin, Lehrerin in der Pflege, Krankenschwester)

 

Workshops

W-ST 2026 Sterbende Kinder/Jugendliche und ihre Familien begleiten – eine Herausforderung!

Die Begleitung eines sterbenden Kindes/Jugendlichen stellt uns, die wir beruflich damit vertraut sind, vor große Herausforderungen. Wir möchten dem Kind/Jugendlichen ein starker und eine vertrauensvolle Begleiter:in sein. Manchmal gibt es Situationen, die uns verunsichern. Wie kann ich mit dem Kind/Jugendlichen reden? Gibt es hier Dinge, die ich lieber nicht oder anders sagen sollte? Wie kann ich auf die Gefühle und Bedürfnisse des Kindes/Jugendlichen reagieren? Welche Rolle kommt mir in der Familiensituation zu? Wie kann ich die betroffenen Eltern unterstützen? Und wie kann ich überhaupt selbst damit leben, dass ich Kinder/Jugendliche sterben sehe? Diesen Fragen nähert sich der Workshop mit einem klaren Schwerpunkt auf der praktischen Umsetzung. Einblicke in die psychischen Prozesse sterbender Kinder und Jugendlicher sowie ihrer Eltern und Geschwister bilden die fachliche Grundlage. Darauf aufbauend lerne die Teilnehmenden an konkrete Fallbeisielen, Gesprächssituationen und Verhaltensmöglichkeiten im Umgang mit betroffenen Kindern, Jugendlichen und ihren Familien.

Kursinformation:

Termin: 29.-30. Juni 2026

Montag: 9.30-16.30 Uhr

Dienstag: 08.30-15.00 Uhr

Gebühr: 245 Euro

Zielgruppe: alle Professionen

Referentin: Dr. theol. Jula Well (Seelsorgerin)

 

 

W-PD 2026*: Wenn Schlucken nicht mehr möglich ist – Pflegetherapeutische Interventionen bei Dysphagie

Der Mund ermöglicht sinnliche Erfahrungen wie Fühlen, Schmecken und Sättigung. In der pädiatrischen Palliativversorgung benötigen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene häufig individuelle pflegerische Unterstützung, um diese Bedürfnisse ausleben zu können. Besonders Schluckstörungen stellen eine pflegetherapeutische Herausforderung dar – verursacht etwa durch Schleimhautdefekte, neurodegenerative oder genetische Erkrankungen sowie traumatische Erfahrungen wie das Absaugen. Im Workshop geht es um die Bedeutung und Funktion des Mundes sowie um Essen und Trinken in der Entwicklung. Zudem werden Ursachen und Folgen von Dysphagie beleuchtet. Pflegetherapeutische Ansätze wie Basale Stimulation, der Einsatz von Hilfsmitteln und bewährte Praxisbeispiele werden vorgestellt und praxisnah erläutert

 

Kursinformation:

Termin: 17. September 2026, 08.30-14.00 Uhr

Gebühr: 115 Euro

Zielgruppe: Pflegende

Kombi-Gebühr: 445 Euro mit Seminar BS 2026  (14. bis 16.Septemper 2026)

Referentin: Uta Münstermann (Pflegewissenschaftlerin M.Sc., Pflegepädagogin, B.A., Kursleiterin Basale Stimulation nach Prof. Dr. Fröhlich®, Kinderkrankenschwester)

 

*Anmerkung: Der Workshop ist einzeln oder kombiniert mit dem Seminar Basale Stimulation BS 2026 buchbar. Ermäßigte Gebühr bei Kombi-Buchung.

 

Hinweis für Pflegende/amb. PD (ambulante Pflegedienste): Das Angebot erfüllt die Anforderungen nach § 132l Abs. 1 SGB V, eignet sich als Nachweis für die interne Qualitätssicherung bei MD-Prüfungen und entspricht § 37 Abs. 3 SGB XI sowie den GKV Richtlinien für Pflegeberatungseinsätze.

 

Webinare

O-HM 2026 (*Kombinationsangebot): Hilfsmittelversorgung für mehr Teilhabe und Lebensqualität in der pädiatrischen Palliativversorgung

Auch in der pädiatrischen Palliativversorgung sind individuell angepasste Hilfsmittel entscheidend für Teilhabe und Lebensqualität. Dieses Webinar richtet sich an pflegende, therapeutische und interessierte Berufsgruppen. Es vermittelt praxisnahe Basiskenntnisse zu verschiedenen Hilfsmitteln, mit dem Schwerpunkt Mobilität.

Eine gute (passende) Hilfsmittelversorgung bedeutet entspanntes Sitzen, längerer Schulbesuch, mit allen unterwegs sein und vieles mehr. Ziel ist es, die Versorgungsqualität zu verbessern und Kindern größtmögliche Teilhabe zu ermöglichen. Die Teilnehmenden bekommen einen Überblick zu Hilfsmittelgruppen, kennen Aspekte zur Sitzversorgung, wissen wie Versorgungsschritte eingeleitet und Familien in diesem Prozesse begleitet werden.

Kursinformation:

Termin: 28. Januar 2026, 14.30-16.00 Uhr

Gebühr: 45 Euro

Kombi-Gebühr: 80 Euro mit dem Webinar O-LA 2026 (29. April 2026)

Zielgruppe: Pflegende, therapeutische Berufsgruppen & alle interessierten Kolleg:innen

Referentin: Jutta Vagedes (Ergotherapeutin)

 

* Anmerkungen: Das Webinar ist einzeln oder kombiniert mit dem Webinar Lagerung, Positionierung und Transfer O-LA 2026
buchbar. Ermäßigte Gebühr bei Kombi-Buchung.

 

Hinweis für Pflegende/amb. PD : Das Angebot erfüllt die Anforderungen nach § 132l Abs. 1 SGB V, eignet sich als Nachweis
für die interne Qualitätssicherung bei MD-Prüfungen und entspricht § 37 Abs. 3 SGB XI sowie den GKV-Richtlinien für Pflegeberatungseinsätze.

 

O-ÜE 2026 : Obstipation, Übelkeit, Erbrechen: Komplexe Herausforderungen in der Versorgung von Kindern mit Behinderung

Obstipation, Übelkeit und Erbrechen gehören zu den häufigsten, aber auch herausforderndsten Symptomen bei Kindern mit Behinderungen. Ihre Ursachen sind vielfältig und reichen von neurologischen Grunderkrankungen über Nebenwirkungen von Medikamenten bis hin zu psychosozialen Faktoren. In diesem praxisorientierten Webinar erhalten Teilnehmende einen fundierten Überblick über die komplexe Symptomatik, diagnostische Möglichkeiten und therapeutische Ansätze im Rahmen des bio-psychosozialen Modells. Anhand klinischer Fallbeispiele und aktueller Empfehlungen aus der Versorgungspraxis werden alltagsnahe Handlungsmöglichkeiten vermittelt – medikamentös wie auch nicht-medikamentös. Das Webinar richtet sich an Fachkräfte aus Medizin, Pflege und Pädiatrie, die Kinder mit komplexen Erkrankungen begleiten. Die Teilnehmenden lernen, gastrointestinale Beschwerden bei behinderten Kindern besser zu verstehen, geeignete diagnostische Schritte einzuleiten und individuelle, evidenzbasierte Therapiekonzepte anzuwenden.

Kursinformation:

Termin: 04. Februar 2026, 14.30-16.00 Uhr

Gebühr: 45 Euro

Zielgruppe: alle Professionen

Referent: Dr. med. Holger Hauch 

 

O-SC 2026 (*Kombinationsangebot): Akut oder chronisch? Schmerzen erkennen und verstehen

Schmerz ist ein komplexes, individuelles Erlebnis mit körperlichen, psychischen und sozialen Aspekten. Dieses Webinar zeigt die Grundlagen der Schmerzphysiologie sowie die Unterschiede zwischen akutem und chronischem Schmerz auf. Besonderes Augenmerk liegt auf dem Schmerzgedächtnis und der Bedeutung eines biopsychosozialen Schmerzverständnisses. Die Teilnehmenden lernen zwischen akutem und chronischem Schmerz differenziert zu unterscheiden und Schmerzen besser zu erkennen, zu bewerten und einzuordnen.

 

Kursinformation:

Termin: 11. Februar 2026, 14.30-16.00 Uhr

Gebühr: 45 Euro

Kombi-Gebühr: 80 Euro mit dem Webinar O-SE 2026 (04. März 2026)

Kombi-Gebühr: 80 Euro mit dem Webinar O-SB 2026 (30. September 2026)

Gesamt-Gebühr: 115 Euro für alle drei Webinare

Zielgruppe: Pflegende & alle interessierten Kolleg:innen

Referentin: Dr. rer. nat. Johanna Schoppmann (Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, M.Sc. Klinische Psychologie)

 

*Anmerkungen: Das Webinar ist einzeln oder kombiniert mit den Webinaren Psychoedukation bei chronischen Schmerzen O-SE 2026 & Schmerzedukation bei kognitiver Beeinträchtigung O-SB 2026 buchbar. Ermäßigte Gebühr bei Kombi-Buchung.

 

Hinweis für Pflegende/amb. PD (ambulante Pflegedienste): Das Angebot erfüllt die Anforderungen nach § 132l Abs. 1 SGB V, eignet sich als Nachweis für die interne Qualitätssicherung bei MD-Prüfungen und entspricht § 37 Abs. 3 SGB XI sowie den GKV-Richtlinien für Pflegeberatungseinsätze.

 

O-SE 2026 (*Kombinationsangebot): Schmerz erklären – Psychoedukation bei chronischen Schmerzen im Kindes- und Jugendalter

Psychoedukation bei Kindern und Jugendlichen mit chronischen Schmerzen kann eine Herausforderung sein. Altersgerechte Sprache, verständliche Modelle und motivierende Ansätze sind gefragt. In diesem Webinar werden Chancen und Grenzen dieser Ansätze in verschiedenen Altersgruppen sowie typische Herausforderungen im Umgang mit dysfunktionalen Schmerzüberzeugungen thematisiert. Ziel ist es, die Motivation und Selbstwirksamkeit junger Patient:innen zu fördern und den psychoedukativen Prozess gezielt zu strukturieren. Die Teilnehmenden lernen praktische Techniken zur Vermittlung des biopsychosozialen Schmerzmodells – von kindgerechten Metaphern über Visualisierungen bis hin zum Einsatz digitaler Möglichkeiten.

 

Kursinformation:

Termin: 04. März 2026, 14.30-16.00 Uhr

Gebühr: 45 Euro

Kombi-Gebühr: 80 Euro mit dem Webinar O-SC 2026 (11. Februar 2026)

Kombi-Gebühr: 80 Euro mit dem Webinar O-SB 2026 (30. September 2026)

Gesamt-Gebühr: 115 Euro für alle drei Webinare

Zielgruppe: alle Professionen

Referentin: Annika Martins (Dipl.-Psychologin, Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin)

 

* Anmerkungen: Das Webinar ist einzeln oder kombiniert mit den Webinaren Akute und chronische Schmerzen O-SC 2026 & Schmerzedukation bei kognitiver Beeinträchtigung O-SB 2026 buchbar. Ermäßigte Gebühr bei Kombi-Buchung.

 

O-UM 2026 (*Kombinationsangebot): Unruhe bei schwerstmehrfachbehinderten Kindern und Jugendlichen – Medikamentöse Strategien in der palliativen Versorgung

Unruhe ist ein häufiges und belastendes Symptom bei schwerstmehrfachbehinderten Kindern in der pädiatrischen Palliativversorgung. Dieses Webinar fokussiert sich auf die medikamentöse Symptomkontrolle als wichtigen therapeutischen Baustein. Die Teilnehmenden erhalten einen praxisnahen Überblick über Ursachen, Differenzialdiagnosen und den gezielten Einsatz von Sedativa, Antikonvulsiva und Antipsychotika. Anhand von Fallbeispielen werden Indikationsstellung, Dosierung, Nebenwirkungen und Grenzen aufgezeigt. Ziel ist es, insbesondere Ärztinnen und Ärzten Handlungssicherheit im pharmakologischen Umgang mit Unruhe zu vermitteln. Weitere Berufsgruppen sind willkommen.

Kursinformation:

Termin: 25. März 2026, 14.30-16.00 Uhr

Gebühr: 45 Euro

Kombigebühr: 80 Euro mit Webinar O-UP 2026 (10. Juni 2026)

Zielgruppe: Ärztinnen, Ärzte & alle interessierten Kolleg:innen

Referent:innen:  Dr. med. Mandira Reuther, Prof. Dr. med. Michael Frosch

 

* Anmerkungen: Das Webinar ist einzeln oder kombiniert mit dem Webinar Unruhe – pflegerische Möglichkeiten 0-UP 2026 buchbar. Ermäßigte Gebühr bei Kombi-Buchung.

 

O-LA 2026 (*Kombinationsangebot): Lagerung, Positionierung und Transfer von Kindern und Jugendlichen in der pädiatrischen Palliativversorgung

In der pädiatrischen Palliativversorgung sind achtsame Lagerung, gezielte Positionierung und schonende Transfers essenziell, um Schmerzen zu lindern, Dekubitus vorzubeugen, das Wohlbefinden schwerkranker Kinder zu fördern und sie in ihrer Autonomie zu stärken. Dieses Webinar vermittelt praxisnahe Techniken zur sicheren Mobilisation – u. a. beim Transfer vom Bett in den Rollstuhl – unter Berücksichtigung individueller Einschränkungen (wie z. B. Spastik) und Möglichkeiten und äußerer Einflüsse durch Geräte. Neben pflegerischen und therapeutischen Maßnahmen stehen eine achtsame Kommunikation sowie der interdisziplinäre Austausch im Fokus. Die Teilnehmenden lernen Lagerung und Transfer mit Blick auf die individuelle Lebenssituation umzusetzen.

 

Kursinformation:

Termin: 29. April 2026, 14.30-16.00 Uhr

Gebühr: 45 Euro

Kombi-Gebühr: 80 Euro mit Webinar O-HM 2026 (28. Januar 2026)

Zielgruppe: Pflegende & alle interessierten Kolleg:innen

Referentin:  Uta Münstermann (Pflegewissenschaftlerin M.Sc., Pflegepädagogin B.A., Kursleiterin Basale Stimulation nach Prof. Dr. Fröhlich®, Kinderkrankenschwester)

 

* Anmerkungen: Das Webinar ist einzeln oder kombiniert mit dem Webinar Hilfsmittel für mehr Teilhabe und Lebensqualität O-HM 2026 buchbar. Ermäßigte Gebühr bei Kombi-Buchung.

 

Hinweis für Pflegende/amb. PD: Das Angebot erfüllt die Anforderungen nach § 132l Abs. 1 SGB V, eignet sich als Nachweis für die interne Qualitätssicherung bei MD-Prüfungen und entspricht § 37 Abs. 3 SGB XI sowie den GKV-Richtlinien für Pflegeberatungseinsätze.

 

O-AM 2026 (*Kombinationsangebot): Luft zum Leben: Atemunterstützende Pflege für Kinder und Jugendliche mit schwerer Behinderung

Kinder und Jugendliche mit Schwerstmehrfachbehinderung haben häufig Einschränkungen der Atemfunktion – sei es durch Spastiken, Skoliosen, Sekretprobleme oder Schluckstörungen. In diesem Webinar lernen Pflegende, wie sie die Atmung von diesen Kindern und Jugendlichen gezielt unterstützen können. Im Fokus stehen Sekretmanagement, pflegerische Maßnahmen wie Lagerung, Einreibungen und Inhalationen. Die Atmung wird außerdem als Ausdrucks- und Kommunikationsmittel beleuchtet. Teilnehmende des Webinars werden befähigt, atemunterstützende Pflege wirkungsvoll und einfühlsam anzubieten und in ihren Berufsalltag zu integrieren.

Kursinformation:

Termin: 20. Mai 2026, 14.30-16.00 Uhr

Gebühr: 45 Euro

Kombi-Gebühr: 80 Euro mit Webinar O-DY 2026 (9. Dezember 2026)

Zielgruppe: Pflegende & alle interessierten Kolleg:innen

Referentinnen:  Sara Magnus (Kinderkrankenschwester), Uta Münstermann (Pflegewissenschaftlerin M.Sc., Pflegepädagogin B.A., Kursleiterin Basale Stimulation nach Prof. Dr. Fröhlich®, Kinderkrankenschwester)

 

* Anmerkungen: Das Webinar ist einzeln oder kombiniert mit dem Webinar Dyspnoe O-DY 2026 buchbar. Ermäßigte Gebühr bei Kombi-Buchung.

 

Hinweis für Pflegende/amb. PD : Das Angebot erfüllt die Anforderungen nach § 132l Abs. 1 SGB V, eignet sich als Nachweis
für die interne Qualitätssicherung bei MD-Prüfungen und entspricht § 37 Abs. 3 SGB XI sowie den GKV-Richtlinien für Pflegeberatungseinsätze.

 

O-UP 2026 (*Kombinationsangebot): Unruhe erkennen, verstehen, begleiten – pflegerische Möglichkeiten in der pädiatrischen Palliativversorgung

Unruhe als Symptom in der pädiatrischen Palliativversorgung stellt Pflegende und Angehörige oft vor große Herausforderungen. Für Familien kann sie mit erheblicher emotionaler Belastung verbunden sein. Psychosozial kann Unruhe ein Ausdruck von Angst, Überforderung oder ein Versuch der nonverbalen Kommunikation sein. Dieses Webinar beleuchtet pflegerische und psychosoziale Ansätze im Umgang mit Unruhe. Teilnehmende lernen, Unruhe mithilfe von Assessmentinstrumenten von Schmerzen und anderen Ursachen zu unterscheiden. Es werden konkrete pflegerische Maßnahmen vorgestellt. Ein besonderer Fokus liegt auf der Basalen Stimulation als möglichem Zugang zu den Kindern. Sie kann helfen, Orientierung zu geben, das Körpergefühl zu unterstützen und beruhigend auf das Kind zu wirken. Die Teilnehmenden lernen, das Symptom Unruhe ganzheitlich zu verstehen, und erhalten Ideen, ihm in der Praxis wirksam zu begegnen. Ebenso wird darauf eingegangen, wie wichtig es ist, dass sich die Teammitglieder bei belastenden Situationen gegenseitig unterstützen.

 

Kursinformation:

Termin: 10. Juni 2026, 14.30-16.00 Uhr

Gebühr: 45 Euro

Kombi-Gebühr: 80 Euro mit Webinar O-UM 2026  (25. März 2026)

Zielgruppe: Pflegende & alle interessierten Kolleg:innen

Referentin: Uta Münstermann (Pflegewissenschaftlerin M.Sc., Pflegepädagogin B.A., Kursleiterin Basale Stimulation nach Prof. Dr. Fröhlich®, Kinderkrankenschwester), Lea Tessun (Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin)

 

* Anmerkungen: Das Webinar ist einzeln oder kombiniert mit dem Webinar Unruhe- medikamentöse Strategien O-UM 2026 buchbar. Ermäßigte Gebühr bei Kombi-Buchung.

 

Hinweis für Pflegende/amb. PD: Das Angebot erfüllt die Anforderungen nach § 132l Abs. 1 SGB V, eignet sich als Nachweis für die interne Qualitätssicherung bei MD-Prüfungen und entspricht § 37 Abs. 3 SGB XI sowie den GKV-Richtlinien für Pflegeberatungseinsätze.

 

O-NM 2026: Sicher handeln im Notfall – Notfallmanagement in der ambulanten pädiatrischen (Palliativ-)Pflege

Notfälle in der ambulanten pädiatrischen Palliativpflege stellen Pflegende vor besondere fachliche und emotionale Herausforderungen. In diesem Webinar stehen praxisnahe pflegerische Maßnahmen, der professionelle Umgang mit Krisensituationen und die sichere Anwendung von Notfallverfügungen im Mittelpunkt. Darüber hinaus wird vermittelt, wie in akuten Situationen klar und empathisch mit Eltern kommuniziert werden kann. Auch die eigene Sicherheit und Handlungskompetenz als Pflegeperson wird gestärkt. Die Teilnehmenden lernen, Notfälle frühzeitig zu erkennen, angemessen zu handeln, Eltern zu begleiten und rechtlich abgesichert zu agieren.

 

Kursinformation:

Termin: 24. Juni 2026, 14.30-16.00 Uhr

Gebühr: 45 Euro

Zielgruppe: Pflegende

Referentin: Jessica Driemler (Kinderkrankenschwester) 

 

Hinweis für Pflegende/amb. PD : Das Angebot erfüllt die Anforderungen nach § 132l Abs. 1 SGB V, eignet sich als Nachweis
für die interne Qualitätssicherung bei MD-Prüfungen und entspricht § 37 Abs. 3 SGB XI sowie den GKV-Richtlinien für Pflegeberatungseinsätze.

 

O-SB 2026 (*Kombinationsangebot): Schmerzedukation bei Kindern und Jugendlichen mit kognitiver Beeinträchtigung

Kinder und Jugendliche mit kognitiver Beeinträchtigung, die unter wiederkehrenden oder chronischen Schmerzen leiden, stellen eine große Herausforderung für alle an der Versorgung Beteiligten dar. Häufig stößt die kognitive Verhaltenstherapie bei dieser Patientengruppe an ihre Grenzen. Im Webinar werden zunächst die Grundlagen der Schmerzentstehung, Schmerzverarbeitung und Schmerzedukation vermittelt. Darauf aufbauend liegt der Fokus auf praxisnahen Methoden, mit denen auch bei kognitiven Einschränkungen eine Schmerzedukation möglich ist. Die Teilnehmenden erfahren, wie edukative Inhalte vereinfacht vermittelt, Ablenkungsstrategien individuell angepasst und Eltern als Co- Therapeut:innen gezielt einbezogen werden können.

 

Kursinformation:

Termin: 30. September 2026, 14.30-16.00 Uhr

Gebühr: 45 Euro

Kombi-Gebühr: 80 Euro mit dem Webinar O-SC 2026 (11. Februar 2026)

Kombi-Gebühr: 80 Euro mit dem Webinar O-SE 2026 (4. März 2026)

Gesamt-Gebühr: 115 Euro für alle drei Webinare

Zielgruppe: alle Professionen

Referentinnen: Christina Ehlert (Psychologin, B.A.), Karin Forsmann (Kinderkrankenschwester), Annika Martins (Dipl. Psychologin, Kinder- und Jugendlichen- Psychotherapeutin)

 

* Anmerkungen: Das Webinar ist einzeln oder kombiniert mit den Webinaren Akute und chronische Schmerzen O-SC 2026 & Schmerz erklären – Psychoedukation bei chronischen Schmerzen O-SE 2026 buchbar. Ermäßigte Gebühr bei Kombi-Buchung.

 

O-OP 2026: Schmerztherapie – Rotation von Opiaten und ambulante Weitergabe

Die Rotation von Opiaten und die ambulante Weitergabe sind zentrale Themen, um die Schmerztherapie bei Kindern sicher, effektiv und individuell anzupassen, sodass die Behandlung optimal auf die Bedürfnisse der jungen Patient:innen abgestimmt werden kann. In diesem Webinar werden konkrete Beispiele für die Rotation von Opiaten sowie der ambulanten Weitergabe von Schmerzmedikamenten gegeben. Die Teilnehmenden lernen die aktuellen Leitlinien und bewährten Praktiken kennen, um die Schmerzbehandlung bei Kindern optimal zu gestalten. Dabei werden insbesondere die individuelle Anpassung der Medikation, die Vermeidung von Nebenwirkungen sowie die Zusammenarbeit im interdisziplinären Team berücksichtigt, um eine bestmögliche Schmerztherapie erreichen.

Kursinformation:

Termin: 07. Oktober 2026, 14.30-16.00 Uhr

Gebühr: 45 Euro

Zielgruppe: Ärztinnen, Ärzte & alle interessierte Kolleg:innen

Referent: Dr. med. Holger Hauch

 

O-BS 2026: Funktionelle Bauchschmerzen im Klinikalltag: Multiprofessionelle Ansätze und Handlungsempfehlungen

Funktionelle Bauchschmerzen gehören neben Kopfschmerzen zu den häufigsten chronischen Schmerzformen im Kindes- und Jugendalter. Wenn sich für die Beschwerden keine klare organische Ursache finden lässt und die Patient:innen über einen Zeitraum von mehr als zwei Monaten durchschnittlich mindestens einmal pro Woche unter Bauchschmerzen leiden, werden diese als funktionelle Bauchschmerzen bezeichnet. Hierbei spielen biologische, psychologische und soziale Faktoren eine wesentliche Rolle. Diese Faktoren beeinflussen sich gegenseitig und können zur Chronifizierung der Schmerzen beitragen. Im Webinar lernen die Teilnehmenden, wie sie im Klinikalltag sicher mit funktionellen Bauchschmerzen umgehen können. Vorgestellt werden multiprofessionelle Behandlungsansätze sowie praxisnahe Handlungsempfehlungen für die Betreuung betroffener Kinder und Jugendlicher.

Kursinformation:

Termin: 25. November 2026, 14.30-16.00 Uhr

Gebühr: 45 Euro

Zielgruppe: Alle Professionen

Referent: Dr. med. Thomas Berger

 

O-DY 2026 (*Kombinationsangebot): Dyspnoe– Begleiten und Lindern in der Finalphase

Dyspnoe in der Finalphase gehört zu den besonders belastenden Symptomen für schwerkranke Kinder, ihre Familien und das betreuende Team. In der letzten Lebensphase stellt die Atemnot eine existenzielle Not dar – sie erfordert eine hochsensible, symptomorientierte und empathische Versorgung. Dieses Webinar richtet sich an Ärzt:innen und Pflegende, die Kinder und Jugendliche in der letzten Lebensphase begleiten. Es vermittelt praxisnahes Wissen zur Einschätzung und Linderung von Dyspnoe in der Finalphase – inklusive medikamentöser Maßnahmen, unterstützender Pflegeinterventionen und einer angemessenen Kommunikation mit Angehörigen. Die Teilnehmenden werden befähigt, sicher und mitfühlend zu handeln, Leiden gezielt zu lindern und betroffene Familien in dieser sensiblen Phase würdevoll zu begleiten.

 

Kursinformation:

Termin: 09. Dezember 2026, 14.30-16.00 Uhr

Gebühr: 45 Euro

Kombi-Gebühr: 80 Euro mit Webinar O-AM 2026 (20. Mai 2026)

Zielgruppe: Alle Professionen

Referentin: Johanna Recht (Fachärztin für Anästhesie und Intensivmedizin)

 

* Anmerkungen: Das Webinar ist einzeln oder kombiniert mit dem Webinar Atemunterstüztende Pflege O-AM 2026 buchbar. Ermäßigte Gebühr bei Kombi-Buchung.

 

Hinweis für Pflegende/amb. PD: Das Angebot erfüllt die Anforderungen nach § 132l Abs. 1 SGB V, eignet sich als Nachweis für die interne Qualitätssicherung bei MD-Prüfungen und entspricht § 37 Abs. 3 SGB XI sowie den GKV-Richtlinien für Pflegeberatungseinsätze.

 

Unsere Weiterbildungsbroschüre 2026

Zum Blättern und Downloaden

Sie möchten lieber etwas zum Stöbern in Ihren Händen halten? Kein Problem! Hier finden Sie unsere Weiterbildungsbroschüre 2026 zum Download. Mit einem einfachen Klick geht es hier zu unserem Anmeldeformular inklusive der Teilnahmebedingungen.   Datenschutzhinweisen. 

Anmeldung

Sie können sich für alle unsere Angebote ganz leicht mit unserem Online-Anmeldeformular anmelden. Alternativ laden Sie sich den Anmeldebogen als PDF herunter, füllen und drucken ihn aus und schicken ihn unterzeichnet per Email, Fax oder Post an uns. Die Korrespondenz läuft überwiegend per E-Mail. Nach Eingang Ihrer Anmeldung erhalten Sie zunächst eine Bestätigung. Anschließend folgt die Zusage zur Fortbildung mit weiteren Informationen. Sollte ein Kurs ausgebucht sein, können Sie sich auf Wunsch auf eine Warteliste setzen lassen und werden bei freien Plätzen benachrichtigt. Bei einer Anmeldung zum vierwöchigen Palliativkurs erhalten Sie zunächst eine Eingangsbestätigung; eine Zusage erfolgt erst, wenn die multiprofessionelle Zusammensetzung des Kurses feststeht.

Unsere Webinare

Unsere Onlineangebote finden live statt. Auch hier binden wir die Teilnehmer:innen aktiv ein. Sie werden jederzeit die Gelegenheit haben Fragen zu stellen und Ihre Erfahrungen einzubringen. Für alle, die zum ersten Mal an einem Webinar teilnehmen –  seien Sie unbesorgt.

Sie benötigen lediglich:
eine stabile Internetverbindung
PC, Laptop Tablet  oder Smartphone mit Email-

   Zugang

Kamera, Mikrofon und Lautsprecher oder Headset

Sie erhalten von uns mit Ihrer Anmeldebestätigung eine kurze Anleitung. Zwei Tage vor Kursbeginn schicken wir Ihnen einen Link, über den Sie sich in das Webinar einloggen können.

Wissenswertes & Kontakt

Für alle Fragen rund um unsere Weiterbildungsangebote stehen wir Ihnen gerne zur Seite:

Leiterin Dipl.-Päd. Senay Kaldirim-Celik (links)

Sekretariat Miriam Kasprzak (rechts)

Telefon: 02363-975 766


In unserem Service-Bereich haben wir für unterschiedliche Berufsgruppen Fragen & Antworten zusammengestellt.

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