Palliativversorgung von Kindern und Jugendlichen

Anders als bei der Palliativversorgung von älteren Menschen, die vor allem am Lebensende über Tage bis Wochen notwendig ist, werden Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene oft über Jahre durchgehend oder intermittierend palliativ versorgt. Ihre Eltern übernehmen meist einen Großteil der Versorgung und stehen damit vor großen Belastungen körperlicher, seelischer und sozialer Art. Geschwister fühlen sich oft ausgegrenzt. Mit der Behandlung leidvoller Krankheitssymptome und der Sorge für das seelische Wohl legt die Kinderpalliativversorgung mit umfassenden Angeboten einen schützenden Mantel (lat. pallium „Mantel“) um das erkrankte Kind und seine Familie.

Kinderpalliativversorgung

Ambulant oder stationär?

Kinderpalliativversorgung erfolgt an dem vom Patienten oder seiner Familie selbst gewählten Aufenthaltsort. Die Versorgung kann je nach Krankheitsverlauf mehr oder weniger intensiv ausfallen.

Laut Gesetzgebung hat jedes Kind und jeder Jugendliche mit einer lebenslimitierenden Erkrankung Anspruch auf eine Spezialisierte Ambulante Palliativmedizinische Versorgung (SAPV), wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Viele der Patientenfamilien begleiten wir über mehrere Jahre – sei es zuhause oder auf der Kinderpalliativstation Lichtblicke.

 

Unsere Versorgungsbereiche

Hier bekommen Sie einen Einblick in unsere medizinisch-pflegerischen und psychosozialen Versorgungsangebote.

Geschwisterprojekt

Im SisBroJekt sind Geschwister nicht allein!

Schwestern und Brüder lebensbedrohlich erkrankter Kinder haben eine besondere Lebenssituation und tragen ein erhöhtes Risiko, selbst körperlich oder seelisch zu erkranken.

Mit unserem Geschwisterprojekt helfen wir ihnen dabei, mit diesem Ausnahmezustand zurechtzukommen und die Situation mit dem kranken oder behinderten Geschwisterkind zu verstehen.

Zum SisBroJekt…

 

Aktuelles aus der Versorgung

Das Versorgungsangebot am Kinderpalliativzentrum wächst!

Dank einer Förderung durch das Land NRW kann auf dem Dach des…

Wir suchen Verstärkung!

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-innen,…

Kommt Zeit, kommt Naht!

Die ersten 100 Herzen sind genäht! Unsere Kuschelherzen mit…

Geschwisterkinder sind gemeinsam unterwegs

Ein tolles gemeinschaftliches Wochenende liegt hinter den 13…

Die Jecken sind los!

Am Rosenmontag waren bei uns die Jecken los! Ein Jeder,…

Soziale Teilhabe dank PALLINI

Am Stationsalltag teilhaben und die pädagogisch-therapeutischen…

Ärztliche Verstärkung gesucht!

Wir suchen ab sofort eine/einen Fachärztin/Facharzt für Pädiatrie…

Selbstgenähte Musikhandschuhe

Unser Lebensraum auf der Station verwandelte sich für einen…

Wir wünschen frohe Weihnachten!

Kling Glöckchen, klingelingeling…  Es weihnachtet bei uns…

Wir verlassen die Station nach unserem Einsatz ganz anders, als wir sie betreten haben. Wir nehmen nichts mit nach Hause, außer Freude!

Sabine Berghorn
Sabine BerghornEhrenamtliche

Mir gefällt, dass die Familien so viel  Normalität wie möglich haben können. Einfach mal backen, basteln oder ähnliche Dinge machen!

Alicia
AliciaSchwesternschülerin

Wir reflektieren die Situation immer zusammen mit den Eltern und überlegen gemeinsam, wie wir leidvolle Symptome ihres Kindes lindern können.

Dr. Carola Hasan
Dr. Carola HasanOberärztin

Hier sehe ich meinen Sohn mit anderen Augen, nicht die  Krankheit und die Probleme stehen im Vordergrund.

Bärbel Lenz
Bärbel LenzMutter

Man denkt, man steht allein im Dunkeln und nirgends scheint eine Türe zu sein. Dann plötzlich gibt´s einen Lichtblick und man fühlt sich nicht mehr allein.

Deborah Tröbinger
Deborah TröbingerMutter

Es ist schön, dass wir viele Familien über einen langen Zeitraum begleiten dürfen.

Andrea Beisenhirtz
Andrea Beisenhirtz Psychologin

Wir sind mit großer Freude, aber auch mit viel Trauer konfrontiert und müssen sehr feinfühlig die gerade vorhandenen Stimmungen erkennen können.

Leni Warnecke
Leni Warnecke Heilerziehungspflegerin

Man ist nie alleine, es sind immer andere Kinder da, die die gleichen Probleme haben und wir können über alles reden.

Laureen
LaureenGeschwisterkind

Rebecca hat einfach heilende Hände und Leni hat eine spacy Stimme!

Michelle
Michelle Patientin

Sich auf der Station „Lichtblicke“ aufzuhalten macht nachhaltig froh, weil hier gelebt wird, worauf es ankommt im Leben und was wir so häufig im Alltagsgetöse vergessen.

Bianca Dettmar
Bianca DettmarHospitantin
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