Datteln, 16. Januar 2012. Mehr als 350.000 Kinder und Jugendliche in Deutschland leiden an chronischen Schmerzen. Die Folgen dieser stillen Epidemie für die Betroffenen sind fatal – individuelles Leid und massive Schulausfälle drohen betroffenen Kindern. Am 16. Januar 2012 wird an der Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln – Universität Witten/Herdecke das Deutsche Kinderschmerzzentrum gegründet. Hier finden Kinder, Jugendliche und ihre Familien Hilfe auf dem Weg zurück in ein schmerzfreies Leben.

Prof. Dr. Boris Zernikow bei der Eröffnung des Deutschen KinderschmerzzentrumsDie Zahl der Kinder und Jugendlichen, die von chronischen Schmerzen betroffen sind, nimmt stetig zu. Weitgehend unbeachtet von der Öffentlichkeit, denn den Schmerz der Kinder kann man nicht sehen. Doch immer mehr Kinder in Deutschland klagen über chronische Kopf- Bauch- und Rückenschmerzen mit der Folge individuellen Leids und massiver Schulausfälle. Hier will das Deutsche Kinderschmerzzentrum einen Kontrapunkt setzen. Am 16. Januar wurde das Deutsche Kinderschmerzzentrum an der Vestischen Kinder- und Jugendklinik, Kinderklinik der Universität Witten/Herdecke gegründet. Als Referenzzentrum wird hier in Zukunft therapiert, geforscht und daran gearbeitet, die Situation von Kindern und Jugendlichen mit chronischen Schmerzen öffentlich zu machen und zu verbessern.

mehr …

Im letzten Jahr haben wir auf der Palliativstation Lichtblicke mit der Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen begonnen. Dies möchten wir in diesem Jahr gerne weiter ausbauen. Alle Interessenten sind daher herzlich zu einem Informationsabend eingeladen.

Der Informationsabend soll eine Gelegenheit für alle Interessierten sein, sich unverbindlich einen Überblick über die möglichen Einsatzgebiete für Ehrenamtliche im Kinderpalliativzentrum zu verschaffen. Gesucht werden neue Ehrenamtliche, die uns beispielsweise in der Freizeitbetreuung der Patienten, Eltern und Geschwister unterstützen möchten, die Freude an Dekoration oder einer Mitarbeit in der Trauerkartengruppe haben, die sich für ein Engagement bei Festen oder für die Öffentlichkeitsarbeit begeistern können. Alle Ehrenamtlichen werden auf Ihre Tätigkeit vorbereitet und während des Engagements begleitet.  

Engagieren kann sich jeder, der Interesse daran hat, sich in die Arbeit im Bereich der Kinderpalliativversorgung einzubringen und der bereit ist, sich mit Themen wie Krankheit, Sterben, Tod und Trauer auseinanderzusetzen.

Der Informationsabend „Ehrenamt im Kinderpalliativzentrum“ findet statt am

Donnerstag, den 2. Februar 2012

in der Zeit von 18.00 bis 19.30 Uhr

im Seminarraum des Kinderpalliativzentrum

an der Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln,

Dr.-Friedrich-Steiner-Str. 5, 45711 Datteln

Interessierte werden gebeten, sich bis zum 31. Januar anzumelden bei Susanne Pätzold, Telefon 02363 975-700 (8-14 Uhr) oder s.paetzold@kinderklinik-datteln.de

Bei Fragen steht auch Ehrenamtskoordinatorin Dorothee Meyer gerne zur Verfügung: 02363 975-755 oder d.meyer@kinderklinik-datteln.de

VIKP

Es weihnachtet sehr…

… auch auf der Palliativstation Lichtblicke.  Weihnachten auf der Kinderpalliativstation

Die Advents- und Weihnachstzeit ist Familienzeit – da fühlt man sich zu Hause am wohlsten. Für die Patienten und ihre Familien, die in dieser Zeit auf der Palliativstation versorgt werden und auch über Weihnachten hier bleiben, wurde bereits seit Wochen fleißig geschmückt, damit auch für sie ein wenig Weihnachtsstimmung aufkommen kann. Viele haben gebastelt und dekoriert, Plätzchenduft zog durch den Station und natürlich wurde auch gesungen. Es gab viele gemütliche Nachmittage, an denen wir zusammen gesessen und die Adventszeit genossen haben. Auch an Heiligabend wird es ein gemeinsames Programm geben.

 

In diesem Jahr können wir auch die neue Krippe einweihen. Gerhard Allendorf hat diese geschnitzt und der Palliativstation geschenkt. Nun hat sie ihren Platz unter dem Weihnachstbaum, der mit Hilfe einer Patientin geschmückt wurde. Unsere Therapiehunde Gustav und Ben haben es sich natürlich nicht nehmen lassen, in dem Krippenspiel die Rollen der Hirtenhunde zu übernehmen.

Wir wünschen allen Familien, Mitarbeitern, Unterstützern und Lesern schöne Weihnachstfeiertage und einen guten Start ins neue Jahr 2012!

 

Datteln, 06. Dezember 2011. Cicely Saunders, Begründerin der modernen Hospiz- und Palliativbewegung, erbte zu Beginn ihrer Arbeit 500 Pfund von einem Patienten. Mit den Worten: „Ich möchte ein Zimmer in deinem Haus sein“ war er einer der ersten Unterstützer ihrer Vision von einem Haus, in dem schwerstkranke Menschen am Lebensende Lebensqualität erfahren können.

Heute ist die Hospiz- und Palliativversorgung weltweit verbreitet und ihre Standards verbessern sich zunehmend. Es keine Frage mehr, dass palliative Versorgung am Lebensende auch die Angehörigen der Patienten umfasst. Dies ist bereits bei Erwachsenen überaus wichtig und absolut unverzichtbar bei Kindern. Aus diesem Grund wurden im Kinderpalliativzentrum Datteln (KPZ) auch mehrere Zimmer für Eltern und Geschwister eingeplant. Weil das KPZ aber das erste seiner Art war und beim Bau nur wenig Erfahrungswerte vorlagen, stellte sich leider erst jetzt heraus, dass der Platzbedarf für Angehörige größer ist, als ursprünglich angenommen. „Oft wollen mehrere Familienangehörige die Kinder in ihren letzten Tagen begleiten“ erläutert Prof. Zernikow die Problematik. Bei acht Patientenzimmern reichen sechs Familienappartements einfach nicht mehr aus.

Zum Glück konnte die Vestische Kinder- und Jugendklinik günstig ein Haus mit großem Garten erwerben, dessen Grundstück direkt an den Garten des Kinderpalliativzentrums grenzt. Mehr …

Seit einigen Monaten liegt unser Gästebuch der Station Lichtblicke im Lebensraum – dem Aufenthaltsraum der Station. Wir sind beeindruckt, wie viele Patienten und Eltern die Möglichkeit genutzt haben, uns in diesem Buch eine Rückmeldung zu ihrem Aufenthalt im Kinderpalliativzentrum zu geben. Für uns Mitarbeiter ist es toll, immer mal wieder durch die bunt gestalteten Seiten zu blättern und zu lesen, mit welchen Gefühlen die Familien nach Hause gehen. Dies macht Mut und gibt Kraft für die weitere Arbeit, regt aber auch an, über manche Dinge noch einmal neu nachzudenken. Wir danken Ihnen sehr für diese Rückmeldungen.

Mit dem Einverständnis der Autoren haben wir ein paar Einträge ausgewählt, die auch Ihnen als Leser einen kleinen Einblick in das Erleben der Familien auf der Station Lichtblicke ermöglichen. Klicken Sie einfach auf die folgenden Einträge.

Eintrag Famillie Biella                    Eintrag Familie Schultheis

Eintrag Familie Swartjes

Wir möchten Sie als Besucher dieser Homepage auch gerne dazu anregen und einladen, uns Kommentare zukommen zu lassen. Dies können Sie ganz einfach tun, indem Sie unrerhalb des Artikels auf das rot geschriebene “Kommentare” klicken. Wir freuen uns, wenn diese Homepage durch Ihre Rückmeldungen und Anregungen lebendig wird.

 

Vor ein paar Monaten haben wir auf dieser Seite von dem Spendenprojekt “(Er-)leben im Garten” der Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln und des Freundeskreis Kinderpalliativzentrum Datteln e. V. berichtet. Ein knappes halbes Jahr später können wir uns nun über die Ergebnisse dieses Projektes freuen: Es wurde nicht nur ein toller Garten mit verschiedenen Spielgeräten angelegt, der von Patienten sowie ihren Eltern und Geschwistern bereits genutzt werden konnte. In den letzten Wochen wurde in diesem Garten auch ein wunderschöner Pavillon errichtet, der bald dazu einlädt, auch bei nassem oder kalten Wetter das Zimmer des kranken Kindes für eine Weile zu verlassen, um in Abgeschiedenheit zur Ruhe zu kommen oder ungestört ein wichtiges Gespräch zu führen.

Im Frühjahr und Sommer sollen die Eltern den Pavillon nutzen, um Luft zu holen und Kraft zu tanken. Ihre gesunden Kinder, die die kranken Geschwister oft auf die Kinderpalliativstation begleiten, können im Garten spielen und – weil der Pavillon ausschließlich aus Glas besteht – von den Eltern beaufsichtigt werden. Diese Möglichkeit haben sich die Eltern gewünscht und wir sind froh, diesen Wunsch jetzt mit Hilfe von Sponsoren verwirklichen zu können.

Wir danken allen Spendern, die uns dabei unterstützt haben, diese Ideen in die Tat umzusetzen und damit den Patienten, Angehörigen und Besuchern diese Rückzugsmöglichkeit bieten zu können. Und wir danken auch den fleißigen Handwerkern, die dem Regen getrotzt und einen so schönen Pavillon aufgebaut haben.

Ein kleiner Lichtblick für Familien, die sich oft im Dunkeln fühlen.

Erst waren es nur zwei Balken…

Dann kam das Dach hinzu…

           

 

 

 

 

 

Und so ist der Blick nach draußen…

 

 

Deutsch-Niederländisches Spendenprojekt der Rotarier oder „Doppelt hält besser“

 

    Foto: WAZ

http://www.derwesten.de/staedte/ostvest/Rotarier-unterstuetzen-Kinderpalliativzentrum-id5157865.html

 Am Donnerstag, 13.10.2011, konnte Herr Prof. Zernikow internationale Gäste im Kinderpalliativzentrum begrüßen. Gleich zwei Delegationen der Rotarier trafen in Datteln ein und übergaben eine Spende von rund 13.000,–€.
 

 Allerdings war das kein zufälliges Treffen, denn die beiden Gruppen aus Werl und dem niederländischen Zeewolde verbindet eine echte Freundschaft. Und so kam es zustande, dass die niederländischen Freunde sich ihren deutschen Kollegen anschlossen, um gemeinsam dieses Spendenprojekt durchzuführen.

Der Besuch im Kinderpalliativzentrum Datteln diente der Information der Besucher, aber auch um genau zu planen, wie das Spendengeld eingesetzt werden soll.  Herr Prof. Zernikow erläuterte an Hand von anschaulichen Beispielen die Versorgung der Patienten und ihrer Familien, anschließend konnten die Gäste die Station Lichtblicke kennen lernen, dabei kam es spontan auch zu einem direktem Austausch zwischen den Rotariern und einer Familie. In geselliger Runde berieten die Rotarier zusammen mit Prof. Zernikow, Dörte Garske (pflegerische Leitung des Kinderpalliativteams), Ulle Pfefferle (Heilpädagogin auf der StationLichtblicke) und Dr. Mandira Reuther (Kinderärztin), wie das Geld am besten eingesetzt werden kann.

Rund 5000,-€ durfte Heilpädagogin Ulle Pfefferle bereits im Vorfeld zum Wohle der Kinder ausgeben und kaufte Holzpuzzles, CD-Player für die Patientenzimmer, Fahrräder und weiteres Spielzeug für alle Altersgruppen ein. Ein weiterer Betrag des Spendengeldes wird in die Vollendung des neu erworbenen Gartens fließen, damit den Kindern dort auch ein Klettergerüst mit Rutsche zur Verfügung steht. Und last but not least unterstützen die Rotarier mit ihrer großzügigen Spende auch die notwendige Kunst- und Musiktherapie am Kinderpalliativzentrum.

Auch im nächsten Jahr möchten wir allen Interessierten wieder die Möglichkeit bieten, im Rahmen einer Führung das Kinderpalliativzentrum näher kennen zu lernen. In einer rund neunzigminütigen Führung zeigt das Team den interessierten Besuchern das Palliativzentrum, stellt das Konzept der Palliativversogung auf der Station Lichtblicke vor und berichtet aus seiner Arbeit.

An folgenden Terminen werden wieder Führungen angeboten

Samstag, 3. Dezember 2011

Samstag, 3. März 2012

Samstag, 16. Juni 2012

Samstag, 22. September 2012

Samstag, 8. Dezember 2012

Die Führungen beginnen jeweils um 14 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos.

Damit die Veranstaltungen besser geplant werden können, wird um Anmeldung gebeten. Diese nimmt Susanne Pätzold, Sekretärin des Kinderpalliativzentrums, gerne entgegen: Tel.: 02363 975 700 oder s.paetzold@kinderklinik-datteln.de

Datteln, 20. September 2011. Breakdance und amerikanische Squaredance-Folklore, a capella-Chor und DSDS-Sternchen, dazu Interviews mit der Patin des Kinderpalliativzentrums und RTL-Moderatorin Inka Bause, dem Vorsitzenden der Stiftung Wohlfahrtspflege Karl-Josef Laumann, eine amerikanische Versteigerung u.a. eines handsignierten Schalke 04-Fußballs, Menschenkicker, Seifenkistenrutsche, Schokobrunnen, Clowns, 490 Ballons: Ein Programm, das definitiv für jeden Geschmack etwas geboten hat, das war der 17. September an der Vestischen Kinder- und Jugendklinik in Datteln. Dort feierte das erste deutsche Kinderpalliativzentrum sein einjähriges Bestehen. Hr. Laumann, Inka Bause und Prof Zernikow

Mehrere hundert Gäste haben die Gelegenheit genutzt, das Kinderpalliativzentrum mit seinem außergewöhnlichen und in Deutschland einmaligen Angebot sowie das engagierte Team des Zentrums kennen zu lernen. Und so waren die vielen Feinschmeckerleckereien oder das sehr abwechslungsreiche Unterhaltungsprogramm für viele Besucher eine willkommene Einladung, um über diese Einrichtung mehr zu erfahren, in der unheilbar erkrankten und sterbenden Kinder ein größtmögliches Maß an Lebensqualität geschenkt wird. Diesen interessierten Menschen hat Prof. Boris Zernikow, Leiter des Kinderpalliativzentrums, auf der Bühne in Interviews mit dem Politiker Karl-Josef Laumann, der Moderatorin Inka Bause und dem Caritas-Vorsitzenden Dr. Klaus Winterkamp aufschlussreiche Zusatzinformationen bieten können: Im Programm „Gesundheitsforschungsprogramm 2011“ des Bundes beinhaltet erstaunlicherweise kein einziges Forschungsprogramm für „Kinder“. Dies könnte ein Zeichen sein, so Prof. Zernikow, dass der demografische Wandel die Versorgung bedürftiger Kinder wie im Kinderpalliativzentrum in Datteln in den Hintergrund drängt. Der ehemalige NRW-Gesundheitsminister Laumann hingegen ist der Ansicht, dass schon aufgrund der meist guten Beziehung von alten Menschen zu ihren Enkeln und Kindern dies in der Lebenswirklichkeit tatsächlich anders umgesetzt wird. Die Realität wird eine möglicherweise unzureichende Planung korrigieren. Das bestätigte auch die Moderatorin Inka Bause, die sich für unkomplizierte und direkte Hilfen aussprach, Hilfen, die den wirklichen Bedürfnissen entsprechen und kurzfristig bereitgestellt werden.

Bause, Allendorf, Gertz

Direkte und unkomplizierte Hilfe boten auch zahlreiche Besucher des Festes an. Sei es durch private Spendenaktionen, beispielsweise beim Eintritt in den Ruhestand, oder gezielte Werbung, dem Freundeskreis Kinderpalliativzentrum e.V. beizutreten. „Hier müssen wir doch helfen“, sagte eine Dame und grübelte schon über eine Weihnachtsaktion ihres Handarbeitsclubs. Geholfen haben auch zahlreiche Spender, die das Jahresfest nutzten, um die Kinderpalliativstation Lichtblicke über den Freundeskreis handfest zu unterstützen, z.B. :

  • Studierende des Elisabeth-Lüders-Berufskollegs in Hamm engagierten sich kreativ im Projekt „Kunsthühner NRW“ und übergaben eine Spende in Höhe von 800 €.

  • „Marler helfen Kindern“ – diese private Spendenaktion stellte ein großartiges Sommerfest mit einem bunten Programm auf die Beine und stiftete den Gesamterlös an das    Kinderpalliativzentrum.
  • Tatkräftig engagierten sich Mitarbeiter der Firmen Geiping und Kranefoer sowie die Kochbrüder der Chuchi Habichthorst mit ihrem Know-How bei der Zubreitung und Ausgabe von Speisen und Getränken. Gespendet wurden hier nicht nur die Lebensmittel sondern zusätzlich der Verkaufserlös aus Kaffee, Kuchen, Grillwürstchen und Reibekuchen mit Apfelmus.

Clownkünstler Cito Pilini

Die Geschwisterkinder und die Ehrenamtlichen brachten sich in ganz besonderer Weise in das Fest ein: So erfreute ein durch die Geschwisterkinder betreuter Schokoladenbrunnen alle Gäste, die gleichzeitig über das SisBroJekt informiert werden konnten. Die Ehrenamtlichen zeigten ihr Engagement durch die Unterstützung bei der Kartenbeschriftung für die „Lichtblicke“, die mit den Luftballons am Ende des Festes in den Himmel stiegen. Zusätzlich gaben sie Auskünfte über das Ehrenamt im Kinderpalliativzentrum.

Für die betroffenen Familien und die Sponsoren gab es erstmals die Möglichkeit und den Ort,sich  in einer geschützten Atmosphäre auszutauschen. So konnten die Eltern den Sponsoren von ihren Erfahrungen auf der Palliativstation erzählen und die Sponsoren hatten die Gelegenheit Fragen in diesem besonderen Rahmen zu stellen.

Die Cheerleadergruppe „Sly Dogs“ aus Marl leitete mit artistischen Tanzeinlagen die wunderschöne Abschlussaktion des Festes ein. Über 400 bunte Luftballons, versehen mit einem geschriebenen Lichtblick für den Finder, wurden von den Gästen in den Himmel entsandt.

Rollstuhl vor Stelzenmann

Aber das Besondere an der Feier waren nicht die vielen Events, Prominenten oder Sponsoren, die hochwertigen Versteigerungspreise oder das leckere Essensangebot. Das Besondere waren die vereinzelten Rollstühle, in denen die jungen Patienten des Kinderpalliativzentrums und des Andre- Streitenberger Hauses ganz normal zwischen all den Besuchern und Freunden des Zentrums und ihren vielen kerngesunden Kindern umher fuhren. Für sie war die Jubiläumsfeier gelebte Palliativmedizin, die ihnen trotz ihrer schwierigen Lage für einige Stunden Normalität und ganz viel Lebensqualität geben konnte. Und auch viele Eltern, deren Kinder im Kinderpalliativzentrum verstarben, nutzten die Gelegenheit zu Gesprächen mit der Lieblingsschwester des Kindes oder den betreuenden Therapeuten. Trauer und Feier, Tränen und Lachen – auf dem Geburtstagsfest  des Kinderpalliativzentrums so nah beieinander wie jeden Tag auf der Kinderpalliativstation.

Ausgewählte Fotos des Tages haben wir Ihnen in unserer Bildergalerie bereit gestellt.

Am Mittwoch, den 07. September besuchte eine Gruppe Ex-Konfirmanden der evangelischen Gemeinde Waltrop zusammen mit ihrem Pfarrer Holger Möllenhoff das Kinderpalliativzentrum. Anlass war die Übergabe einer Spende von 800,-€, die die Jugendlichen im Rahmen ihrer Konfirmation für einen guten Zweck gesammelt hatten. (Den Brief der Konfirmanden zur Spendenübergabe können Sie hier nachlesen).

 

Die Jugendlichen wurden von Herrn Prof. Zernikow persönlich durch das Kinderpalliativzentrum geführt, der ihnen auch sehr anschaulich vermittelte, was  „Kinderpalliativmedizin“ überhaupt bedeutet und wie wichtig eine bestmögliche Versorgung dieser Kinder und ihrer gesamten Familie ist.

Im abschließenden Gespräch der Gruppe mit Herrn Zernikow  und Frau Gertz (Schriftführerin Freundeskreis Kinderpalliativzentrum e.V.) in der gemütlichen Küche des Kinderpalliativzentrums wurden noch viele Fragen gestellt und lange diskutiert. Ein auch für uns besonders toller und intensiver Besuch!

 

       Wenn Sie wissen möchten, was die Gruppe selbst über ihren Besuch geschrieben hat, so klicken Sie bitte hier:  

                                                                                                                                                                

Nächste Einträge »