Kinderimpfzentrum startet Betrieb

Gute Nachrichten: Der Kreis Recklinghausen und die Städte Castrop-Rauxel, Datteln, Oer-Erkenschwick und Waltrop betreiben gemeinsam mit der Vestischen Kinder- und Jugendklinik ein Kinderimpfzentrum – am Freitag, 21. Januar geht es los!

Dann nimmt das Kinderimpfzentrum  bei uns im Kinderpalliativzentrum seinen Betrieb auf. Wegen der derzeit laufenden Bauarbeiten am neuen OP Zentrum, dem LichtHafen, stehen dafür Räume in der 1. Etage zur Verfügung. Wir freuen uns sehr, die Corona-Schutzimpfungen für Kinder von 5-11 Jahren mit voranbringen zu können.

Mit viel Liebe zum (kindgerechten) Detail ist alles vorbereitet. Es kann losgehen! Termine können Eltern für ihre Kinder ab sofort buchen:

Online-Terminbuchung von Vestische Kinder- und Jugendklinik Datteln – 1. Fragen zum Termin (terminland.eu)

Weitere Informationen und Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie auf der Seite der Vestischen Kinder- und Jugendklinik:

Du bist tierisch toll! Corona-Schutzimpfungen für Kinder von 5-11 Jahren

Corona Update von Prof. Zernikow

Professor Boris Zernikow gibt ein Stimmungsbild – was macht die Pandemie mit uns? Wie geht es den Familien und unserem Team nach fast zwei Jahren Pandemie? Und was ist jetzt wichtig?

Geschwisterkinder fahren Schlittschuh

 

Rückblick Anfang 2021: der Lockdown machte alle „echten“ Treffen der Geschwisterkinder zunichte, die bei unserem Geschwisterprojekt SisBroJekt mitmachen. Auch wenn immer noch vieles schwierig ist, gibt es dennoch Highlights im Coronagrau!

Zehn Kinder und Jugendliche trafen sich am Wochenende zum Schlittschuhlaufen und setzten sich dabei die rosarote Brille auf. „Ich erlaube mir, glücklich zu sein, bunt zu träumen, grenzenlos zu denken, meine Zukunft farbig zu malen und manchmal eine rosarote Brille zu tragen!“ Eine wunderbare Idee, oder? Wer Dinge, Situationen oder Menschen durch „die rosarote Brille“ sieht, betrachtet sie in einem zu positiven oder optimistischen Licht. Aber brauchen wir die rosarote Brille nicht vor allem in weniger guten Zeiten ab und zu? Die Kids testeten das und sprachen über die Vor- und Nachteile der rosaroten Sicht auf uns und die Welt. Spannend, mal den Blick zu weiten!

Das war ein rundum schöner Nachmittag. Auch wenn das Schlittschuhfahren für manch eine/n eine echte Herausforderung war – mit Mut und Durchhaltevermögen drehten alle ordentlich Runden auf dem Eis. Die kleine Auszeit zusammen tat allen richtig gut.

11. DKST verschoben auf 2024

verschoben

Schweren Herzens müssen wir unseren Sechsländerkongress, die 11. Dattelner Kinderschmerztage, erneut verschieben. Die derzeitige Pandemiesituation lässt uns leider keine andere Wahl. Aber: aufgeschoben ist nicht aufgehoben – der neue Termin steht mit dem 14. – 16. November 2024 bereits fest.

 

Starke 5. Bereitschaftspolizei-hundertschaft

Die Polizist:innen der Recklinghäuser Hundertschaft sind nicht nur dienstlich im Einsatz: Schon zum vierten Mal sammelte die engagierte Truppe in ihrem Kreis Spenden für das Kinderpalliativzentrum.

 Und Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen stockte die gesammelte Summe noch einmal auf großartige 1650 Euro auf. Diese Woche übergab sie mit einer kleinen Delegation die Spende an den Freundeskreis. „Die schweren Schicksale unheilbar erkrankter Kinder und Jugendlicher sowie ihrer Familien sind zutiefst berührend“, so die Behördenleiterin bei ihrem Besuch. „Neben der bestmöglichen medizinischen Versorgung ist die Unterstützung von Eltern und Geschwisterkindern in diesen unvorstellbar belastenden Lebenssituationen ein Akt der Menschlichkeit, der jegliche Unterstützung verdient.“ Professor Zernikow gab als Leiter des Kinderpalliativzentrums Einblicke in die Arbeit unseres multiprofessionellen Teams und stellte die finanziellen Herausforderungen dar, unter denen die medizinische und vor allem die psychosoziale Arbeit gestemmt werden muss.

„Umso wichtiger ist es für uns, treue Unterstützer an unserer Seite zu haben, die in schweren Zeiten ein Stück Sicherheit geben“, ist Nicole Sasse vom Freundeskreissehr dankbar für die Hilfe der sympathischen Polizist:innen.

Über die die Verbundenheit der 5. Bereitschaftshundertschaft freuen wir uns sehr. Die Wertschätzung unserer Arbeit gibt auch Prof. Zernikow gerne zurück: „Ich habe Hochachtung vor der Arbeit der Polizei und finde es schlimm, was sie in dieser schwierigen Zeit tagtäglich erleben muss.“

Wir sagen von Herzen Danke und wünschen alles Gute und ein möglichst friedvolles Jahr 2022!

Auf dem Foto v.l.: Jens Stankowski, Philipp Timmermeister (5. BPH), Friederike Zurhausen (Polizeipräsidentin), Prof. Boris Zernikow (Leiter Kinderpalliativzentrum), Nicole Sasse (Geschäftsstellenleiterin Freundeskreis)

Aller guten Dinge sind drei

Und das freut uns sehr: denn wieder starteten die sympathischen Kicker von Grün-Weiß Erkenschwick eine Spendenaktion zugunsten des Kinderpalliativzentrums.

Schon fast traditionell fand im dortigen Fußballclub die Baumschmückaktion in der Vorweihnachtszeit statt, bei der stolze 1200 Euro gesammelt wurden. Mehr als 200 Grün-Weiße Anhänger, Freunde, Nachbarn und Unterstützer hatten mitgeholfen. Nicole Sasse vom Freundeskreis freute sich über altbekannten Besuch. Geschäftsführer Ronny Bartusch und Sohn Fynn kamen wieder in Datteln vorbei und übergaben ihr im Garten den symbolischen Spendenscheck.

Wir freuen uns sehr über das solidarische, von Herzen kommende Engagement der Oer-Erkenschwicker. Dank solch treuer Unterstützer kann unser Kinderpalliativteam nicht nur Leid lindern, sondern den Familien immer wieder viel Lebensfreude schenken. DANKE dafür und herzliche Grüße an alle Grün-Weißen!

Respekt vor unermüdlichem Einsatz

Acki Ross, der gemeinsam mit seiner Frau „Petra´s Frühstücksstube“ in Waltrop betreibt, ist ein Mann der Tat. Schon im letzten Jahr hatte der kreative Hobbybastler eine sehr erfolgreiche Spendenaktion für das Kinderpalliativzentrum auf die Beine gestellt. Und Acki Ross machte weiter: in der letzten Woche übergab uns der Waltroper erneut eine wunderbare Sammelspende in Höhe von 3333,33 Euro.

In seiner Hobbywerkstatt hatte Acki Ross wieder vielfältige Herbst- und Winterdeko hergestellt und diese verkauft. Doch damit nicht genug, zusammen mit seiner Frau organisierte er Anfang Dezember ein Adventskaffeetrinken für den guten Zweck, stellte zudem unser Spendenhäuschen im Cafe auf und sammelte regelmäßig bei seinen Spaziergängen wieder Leergutflaschen ein, die er zum Supermarkt brachte. Mit seiner Begeisterung steckte der Waltroper wieder viele Menschen an, die mithalfen, die schöne Spendensumme zu erreichen. Wir sind allen Beteiligten von Herzen dankbar, allen voran Herrn Ross. Sein großer, solidarischer Einsatz beeindruckt uns sehr. „Meiner Familie und mir geht es gut, auch wenn Corona alle belastet. Darum freue ich mich meinen Teil dazu beitragen zu können, den Familien zu helfen, die das Kinderpalliativteam versorgt. Das macht auch mich glücklich!“, erzählt uns Acki Ross bei seinem Besuch im Garten vor der Station Lichtblicke. Leider war coronabedingt abermals kein Besuch der Station möglich. Aber auch dieses Mal gilt: das holen wir sehr gerne und auf jeden Fall nach, lieber Herr Ross!

Wir wünschen besinnliche Weihnachtstage und ein gutes und gesundes Ankommen im neuen Jahr!

Kinderhospizhilfe Herne spendet 5.000 Euro

Schon seit 2014 unterstützt die Kinderhospizhilfe Herne das Kinderpalliativzentrum. Mit ihrem unermüdlichen Engagement bewegen sie die Menschen in Herne und Umgebung zu einer Spende für schwerstkranke Kinder. Wir sind froh, Partnervereine wie die Kinderhospizhilfe an unserer Seite zu wissen.  Einen Scheck über sagenhafte 5.000 Euro übergaben der Vereinsvorsitzende Ralf Schnettelker (r.i.B.) und Kassenwartin Bettina Loers (Bildmitte) Nicole Sasse vom Freundeskreis kurz vor den Weihnachtsfeiertagen. Eine wahrhaft schöne Bescherung!

Sich schützen und gleichzeitig Gutes tun

Passt nicht zusammen glauben Sie – Fehlanzeige!

Die private Krav Maga-Trainingsgruppe vom Karatezentrum Oer Erkenschwick hat für den guten Zweck geschwitzt und sich gleichzeitig selbst fit gehalten. Dies sei auch dringend notwendig, so Krav Maga Chef Instructor Jörg Uretschläger, denn die fleißigen Kravisten Miriam Wesselburg ,Thorsten Seitz, Dennis Wanjura und Hermann Habben arbeiten allesamt beim Ordnungsamt Oer Erkenschwick. Da kann Selbstverteidigung, Deeskalation und Fitness in diesen wilden Zeiten ganz sicher nicht schaden. Jede Unterrichtseinheit bringe zudem jede Menge Spaß und fördere den Zusammenhalt der Gruppe.

Die kompletten Einnahmen des Unterrichtes gingen in diesem Jahr zu 100 % an das Kinderpalliativzentrum. Nicole Sasse vom Freundeskreis freut sich stellvertretend über die stolze Summe von 1.225 Euro, die ihr die Freunde der japanischen Kampfkunst persönlich mit einer Flasche Krav-Maga-Glühwein vorbeibrachten. Wir sagen Danke!

Neues Verbandszimmer für EB-Patient:innen

Ein weiterer Schritt hin zu einer optimalen Versorgung ist getan: unser neues Verbandszimmer für Patient:innen, die an der Hauterkrankung Epidermolysis bullosa leiden, steht zur Nutzung bereit.

Epidermolysis bullosa, kurz EB, ist eine seltene, bisher nicht heilbare Hauterkrankung. Schon kleine Berührungen oder Verletzungen können dazu führen, dass sich Blasen bilden und sich die Haut ablöst. Im Kinderpalliativzentrum sind wir auf die Behandlung von Patient:innen mit EB spezialisiert. Immer wieder sind aufwändige und schmerzhafte Verbandswechsel nötig, die schmerzhaft sind und emotional sehr belasten können sowie die Lebensqualität der gesamten Familie beeinträchtigen. Bei einigen Formen der EB sind auch die Schleimhäute mit betroffen. Bei diesen Kindern muss regelmäßig die Speiseröhre in Narkose gedehnt werden, weil Schleimhautschäden über eine Vernarbung zu einer Enge in der Speiseröhre geführt haben.

Wir haben nun ein neues spezielles „Verbandszimmer“, das – und darüber sind wir sehr glücklich und dankbar – die IEB DEBRA Deutschland möglich gemacht hat. Der Selbsthilfeverein DEBRA aus Biedenkopf hatte über den RTL – Spendenmarathon 2019  mit Schirmherrin Victoria Swarowksi um Spenden für unser Projekt und das EB Zentrum in Hannover geworben. So konnte die Kinderklinik einen Raum einrichten, der eine bewegliche, schwenkbare und höhenverstellbare Badewanne beheimatet. So wird die optimale Wundversorgungen im Wasser deutlich schmerz- und stressfreier. Der Raum ist keimarm und kann durch eine spezielle Wärmelampe auf eine angenehme Temperatur gebracht werden. Eine OP-Lampe erlaubt, die Wunden ganz genau zu betrachten und zu versorgen. Jetzt arbeiten wir an einem zweiten Eingriffsraum für den Verbandswechsel, der im Lichthafen entstehen wird – unserem neuen OP-Zentrum. Dort werden auch Verbandswechsel in Narkose möglich sein und eine Bronchoskopie-Ausstattung ermöglicht es, die Atemwege von Kindern mit schwerer EB zu untersuchen. Ein Lasergerät hilft künftig die Blutgefäße von Kindern mit schwerer EB darzustellen. Denn die übliche Methode, um die Blutgefäße zu finden mit „Klopfen auf die Haut“, „Reiben der Haut“ oder „Stauung des Blutflusses“ würde bei den Kindern wegen der Empfindlichkeit der Haut zu massiven Hautschäden und –wunden führen.

Möchten Sie mehr wissen? Dann schauen Sie gerne online im Fachzentrum für Epidermolysis bullosa bei jungen Menschen an der Vestischen Kinder- und Jugendklinik vorbei.